Der Stadtpark, wo drei Konzerte hätten stattfinden sollen, komme als Spielort inzwischen nicht mehr in Frage, da Material (Technik, Bühne,...), das nötig gewesen wäre, den Fluten zum Opfer gefallen ist.
Stattdessen wird die Eupener Nikolauskirche zur zentralen Spielstätte. „Final Virus“ und der Poetry-Slam ziehen, der aktuellen Situation geschuldet, dorthin um. „Sehr solidarisch sind hierbei die Beteiligten, die Stadt und auch Dechant Helmut Schmitz, darauf eingegangen und haben uns vollstes Vertrauen zugesichert“, bedankt sich Ludwig Kuckartz, künstlerischer Leiter bei KultKom. „The Four Shops“ verzichten auf ihr stationäres Konzert und drehen stattdessen einfach eine Extrarunde durch die Stadt.
Was sich außerdem ändert, ist die zeitliche Programmierung, da ursprünglich manche Konzerte parallel stattfinden sollten.
Die bereits im ursprünglichen Zeitplan vorgesehenen Kirchenkonzerte wurden vorverlegt. Schon um 15 Uhr zeigen Sofia Constantinidis und Maritsa Ney vom Duo Octocorde, was man alles mit der Geige machen kann. Um 17 Uhr folgt dann der wallonische Folk mit Balbuzar.
Ob die Poetry-Slammer mit Luca Swieter, der Siegerin von DichterDran 2016, um 18.30 Uhr ihr Programm den neuen Gegebenheiten anpassen, wird man sehen.
Um 20 Uhr schließen die Konzerte dann mit „Final Virus“ um den Aachener Ausnahmebassisten Peter Sonntag ab.
Auf der Straße bleibt alles wie gehabt, nur dass es eine Session mehr mit den „Four-Shops“ gibt, die um 14, 15 und 17 Uhr irgendwo in der Oberstadt aufschlagen. Seifenblasen tauchen mit Ron Jaluai um 14.30, 17.15 und 19 Uhr auf, und die Knochen der Bones Parade klappern um 16, 18 und 20 Uhr.
Aufgrund der verheerenden Unwetter in der vergangenen Woche stehen die Feierlichkeiten ganz im Zeichen der Hochwasserhilfe. In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz wird es eine Spendenaktion zu Gunsten der Geschädigten geben. (ks)
Mehr Infos zum Programm unter www.kultkom.be

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