Alexander Zverev beeindruckt Konkurrenten in Wimbledon

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Alexander Zverev blieb satzverlustfrei. | Foto: dpa

Locker, lässig und mit einem Lächeln auf den Lippen hat ein bärenstarker Alexander Zverev in Wimbledon die dritte Runde erreicht - und seine Leistung direkt im Anschluss relativiert.

„Ja, ich habe gut gespielt, aber ich habe mehr Potenzial“, sagte der 24-Jährige: „Ich bin bestimmt auf einem guten Weg, aber es war nur eine zweite Runde.“

Zverev gewann ein unterhaltsames Match gegen Tennys Sandgren (USA) mit 7:5, 6:2, 6:3 gewann und sich für das nächste Match gegen den Sieger des US-Duells zwischen Taylor Fritz und Steve Johnson in Stellung brachte. “Die Gegner werden schwerer, die Matches härter“, sagte Zverev: „Ich muss mein Level anheben, wenn ich meine Ziele erreichen will.“ Diese Ziele heißen nicht mehr Viertel- oder Halbfinale: „Ich bin hier, um alles zu geben und alles zu schaffen.“

Bereits im ersten Satz schlug der 24-jährige Deutscher neun Asse, am Ende waren es insgesamt 13. Zverev hatte einen guten Rhythmus, rückte öfter ans Netz vor und überzeugte mit einer variantenreichen Spielweise.

Van-Uytvanck-Bezwingerin in Runde zwei raus

Auch Roger Federer hat in Wimbledon mühelos die dritte Runde erreicht. Der 39-jährige Schweizer, mit acht Einzeltiteln Rekordsieger im All England Club, gewann gegen den Franzosen Richard Gasquet mit 7:6 (7:1), 6:1, 6:4 und trifft nun auf den an Nummer 29 gesetzten Briten Cameron Norrie.

In der ersten Runde hatte Federer das Aus gedroht. Beim Stand von 6:4, 6:7 (3:7), 3:6, 6:2 profitierte er von der verletzungsbedingten Aufgabe seines französischen Gegners Adrian Mannarino.

Einen Tag nach ihrem Sieg gegen Alison Van Uytvanck ging das Turnier für Elina Svitolina (WTA 5) zu Ende. Die Ukrainerin zog nach knapp einer Stunde Spielzeit mit 3:6 und 4:6 den Kürzeren gegen die Polin Magda Linette (WTA 44).

Besser machte es Ashleigh Barty: Die Tennis-Weltranglistene steht in Wimbledon in der dritten Runde. Die Australierin besiegte die Russin Anna Blinkowa am Donnerstag 6:4, 6:3. Barty trifft am Samstag auf die Tschechin Katerina Siniakova. (jph/belga/sid)

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