Der „Campus West“ soll vor allem beim Klimaschutz Akzente setzen: So sind vielfältige Grünflächen mit Bäumen, Plätzen und weiteren Elementen vorgesehen. Neben den Gebäuden, die sich auf die campus-typischen Cluster verteilen, und den Erschließungsflächen soll circa 20 Prozent der Gesamtfläche des Areals unversiegelt bleiben. Insgesamt sollen etwa 470 neue Bäume gepflanzt werden.
Mit diesen umfangreichen Maßnahmen der Begrünungen möchte die Stadt gemeinsam mit den Partnern von RWTH und Campus GmbH einen Beitrag dazu leisten, sommerliche Überhitzungen dort zu vermeiden. Die Nutzung lokal erzeugter regenerativer Energie (Geothermie) sei zudem ein „essentieller Baustein“ des Energiekonzeptes. Sämtliche Gebäude würden zudem mit Fotovoltaik-Anlagen ausgestattet, die in erster Linie dem Eigenverbrauch der jeweiligen Gebäude dienten. „Darüber hinaus werden die Parkhäuser, die aufgrund ihrer Lage und baulichen Struktur PV-Elemente nicht nur auf den Dachflächen, sondern über ihre kompletten südorientierten Fassaden aufnehmen können, als zusätzlicher Stromlieferant“ fungieren“, hieß es. Die lokal erzeugte Energie soll in den Parkhäusern den steigenden Strom-Bedarf für die Ladeinfrastruktur abdecken und somit einen Beitrag zur wachsenden Elektromobilität leisten. Die Stadt wird mit der Erschließung des Areals voraussichtlich ab dem Jahr 2022 beginnen können. (red/sc)
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