Barbarossa brachte Leid und Tod – Auch viele Ostbelgier betroffen
Geschichte
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80 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion inszeniert Russland die Weltkriegsgeschichte zunehmend als Spektakel. Auch in Ostbelgien ist die Erinnerung an die Operation Barbarossa lebendig. Ein Großteil der rund 8.700 jungen Männer, die in der Wehrmacht dienten, waren an der „Ostfront“ eingesetzt. Dementsprechend gab es auch die meisten der 3.200 Gefallenen aus den damaligen Ostkantonen in den großen Schlachten um Stalingrad oder andere Städte der Sowjetunion.
Russische Soldaten auf dem Weg in die Gefangenschaft. Sie erwartete Zwangsarbeit. Für Hitler waren die slawischen Völker minderwertig: Ihre Vernichtung war einkalkuliert.
| Foto: Photo News
Russische Soldaten auf dem Weg in die Gefangenschaft. Sie erwartete Zwangsarbeit. Für Hitler waren die slawischen Völker minderwertig: Ihre Vernichtung war einkalkuliert. | Foto: Photo News
Auch ostbelgische Soldaten waren in Stalingrad eingesetzt. Selbst als „Zwangssoldaten“ waren sie Teil des barbarischen Überfalls der Deutschen auf die Sowjetunion. | Foto: dpa
Der deutsche Bundespräsident besucht „Dimensionen des Verbrechens“, eine Ausstellung, die die Grausamkeiten des Vernichtungskriegs der Nazis in den Mittelpunkt stellt. | Foto: dpa
Nikla Giebels hatte seine Erinnerungen von Stalingrad in einem Tagebuch festgehalten. Er sollte den Krieg überleben, drei seiner Brüder nicht. | Foto: David Hagemann
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