Verheerendes „Unmoralisches Angebot“

Die Privilegien für Impfwillige kann man durchaus als „ein unmoralisches Angebot“ betrachten. Denn letztendlich sollen sie den Impfskeptiker dazu bringen, sich entgegen seiner persönlichen Überzeugung impfen zu lassen. Der auf diese Weise „Verführte“ wird darauf kaum stolz sein können. Die sich daraus ergebende Scham tritt dann zutage, wenn er Menschen begegnet, die aus seiner Sicht integrer gehandelt haben, weil diese sich nicht haben „kaufen“ lassen.

Das kann dazu führen, dass der auf diese Weise Geimpfte die Begegnung mit Ungeimpften zu meiden sucht. Insofern wird er insgeheim möglicherweise die Ausgrenzung der ungeimpften „Abweichler“ befürworten, denn auf diese Weise kann er sich getrost an die Orte begeben, wo Letztere keinen Zutritt haben.

Sollten meine Befürchtungen Hand und Fuß haben, provozieren unsere „Experten“ und Politiker eine verheerende, nachhaltige Spaltung der Gesellschaft. Die Bruchlinien werden nicht selten quer durch Familien, Freundeskreise, Kollegen und sonstigen Gruppierungen verlaufen.

Man stelle sich vor, dass beim Betriebsausflug 10% der Kollegen das Restaurant wegen fehlendem Impfpass nicht betreten dürfen. Die Kollegen, die sich gerade für diesen ungehinderten Zugang haben impfen lassen, werden nur ungern aus Solidarität mit ihren nicht geimpften Kollegen auch draußen auf der Parkbank dinieren. Dass nun die Annahme dieses unmoralischen Angebots noch als Tugend verkauft wird, setzt dem Ganzen die Krone auf.

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Kommentare

  • Ja, es gibt Meinungsfreiheit und jeder hat das Recht, sich auf die Art und Weise lächerlich zu machen, die ihm passt.
    Aber müsste man in diesem Fall nicht langsam dazu übergehen, Herrn Schmitz vor sich selbst zu schützen.?

  • Und wieder einmal eine arrogante Attacke des Herrn Hezels, die kein Argument beinhaltet. Nichts Neues unter der Sonne, eigentlich. Warum das GE so etwas frei schaltet ist mir ein Rätsel. Und jetzt ernte ich, wieder einmal, den Zorn des Alexanders... Da capo!

  • Eine Moralpredigt über die Spaltung der Gesellschaft aus der Feder eines G. Schmitz... C'est l'hôpital qui se fout de la charité.
    Anders gesagt: Was betreiben Sie denn eigentlich seit Monaten durch ihre täglichen geistigen Bruchlandungen, Herr Schmitz? Einen Beitrag für das Miteinander etwa?

  • Haben wir es immer noch nicht verstanden, der "Herr Gerhard Schmitz" ist fest entschlossen sich nicht impfen zu lassen und deshalb darf sich auch die Mehrheit der Bevölkerung nicht impfen lassen, so einfach ist das.

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