Ein etwa ebenso hoher Anteil (71 Prozent) sprach sich dafür aus, Preise auf die jeweils nächstgelegenen Fünf-Cent-Schritte zu runden. Drei Viertel der Teilnehmer sind für verpflichtende Rundungsregeln, die in der Eurozone einheitlich sein sollten, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Zusammenfassung der Konsultation hervorgeht. Die EU-Kommission untersucht derzeit die Auswirkungen einer möglichen Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen. Abhängig vom Ergebnis könnte sie einen Gesetzesvorschlag für die Abschaffung sowie für einheitliche Rundungsregeln vorlegen. Schon jetzt gelten Rundungsregeln in den Euroländern Belgien, Finnland, Niederlande, Irland und Italien.
An der öffentlichen Konsultation haben zwischen Ende September und Mitte Januar nach Angaben der EU-Kommission unter anderem Bürger, öffentliche Institutionen, Unternehmen, Handels- sowie Verbraucherverbände und Nichtregierungsorganisationen teilgenommen. Insgesamt sind mehr als 17.000 Antworten eingegangen, von denen fast 80 Prozent aus Deutschland kamen. Knapp 98 Prozent der Teilnehmenden waren EU-Bürger. (dpa/sc)

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