Volkshochschule Eupen fungierte als Mitorganisator einer Fachtagung

Mit den verschiedenen Projektpartnern aus Südtirol, Österreich und Deutschland, wurden die gesellschaftlichen Herausforderungen und mögliche Zukunftsbilder vorgetragen und diskutiert, wie innovative Formate der Erwachsenenbildung zu einer Verbesserung der Lebenskompetenz führen können.

Gesellschaftliche Entwicklungen, wie der Druck zur Selbstoptimierung, die Zunahme der Zahl an Lebensübergängen und Entscheidungen sowie die Beschleunigung der Lebensverhältnisse, überfordern und erschöpfen viele Menschen.

Die Last ist für manche so groß, dass sie psychisch erkranken. Und das umso, wenn unvorhergesehene Krisen wie Corona das Umfeld verunsichern und Ängste schüren. Diese länderübergreifenden Dynamiken werfen die Frage auf, wie Menschen es trotz der Sehnsucht nach Entlastung schaffen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen, Selbstwert und Selbstvertrauen zu festigen. Wie können sie die dafür notwendigen Kompetenzen erwerben und gesund bleiben?

In diesem Zusammenhang sei auch die Erwachsenenbildung gefordert, sich mit den genannten Prozessen auseinanderzusetzen, teilte die Volkshochschule mit. Es gelte, für unterschiedliche Zielgruppen und zu unterschiedlichen Anlässen Begegnungs- und Lernangebote zu schaffen und weiterzuentwickeln. Auf der internationalen Fachtagung seien diese Herausforderungen diskutiert und mögliche Zukunftsbilder zu folgenden Themen entwickelt worden: Perspektiven der Persönlichkeits- und Gesundheitsbildung; Life-ability: der Beitrag der Erwachsenenbildung in der Prävention; Qualitative Aspekte innovativer Formate; Bildungspolitische Implikationen.

Die Internationale Fachtagung war zugleich Abschluss des Erasmus+ Projekts Psychosoziale Basisbildung. (red/sc)


Nähere Informationen zum Projekt und der Projektergebnisse erteilt das VHS-Bildungsinstitut VOG, 087/594630, info@vhs-ostbelgien.

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