Aus beim Giro: Evenepoel wirft das Handtuch

<p>Remco Evenepoel</p>
Remco Evenepoel | Foto: belga

Auf der Abfahrt vom Passo San Valentino stürzte Remco Evenepoel (Deceuninck-Quick Step) spektakulär auf die Leitplanke, konnte das Rennen aber fortsetzen. Der Unfall, der stark an Evenepoels folgenschweren Sturz bei der Lombardei-Rundfahrt im August 2020 erinnerte, ließ den Atem stocken. Der 21-Jährige, der kurz zuvor wieder zum Hauptfeld aufgeschlossen hatte, wirkte etwas benommen, als er sich an der gegenüberliegenden Straßenseite anlehnte.

Doch nach medizinischer Verpflegung (Verband am linken Handgelenk) setzte Evenepoel die Abfahrt und damit das Rennen fort.

Genaue Untersuchungen am Mittwochabend brachten keine schweren Verletzungen, wie beispielsweise eine Fraktur, zum Vorschein. Aus Vorsicht beendet Evenepoel den Giro d´Italia jedoch vorzeitig. „Es ist schade, dass ich den Wettbewerb verlassen muss. Dennoch war es eine tolle Erfahrung“, so Evenepoel in einer ersten Reaktion.

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