Insgesamt waren nach Angaben des Arbeitsamtes Ende März 1.163 Männer (-88 im Vergleich zu Februar oder -7 %) und 1.104 Frauen (-60 oder -5 %) als Arbeitsuchende ohne Beschäftigung eingetragen. Dies entspricht insgesamt einem Rückgang von sechs Prozent. Die Arbeitslosenrate Ende März lag somit bei 6,1 Prozent. Im Norden Ostbelgiens betrug die Rate 8,4 %, während sie in den Eifelgemeinden unverändert bei 2,9 % lag. Nach dem saisonalen Anstieg im Winter seien die Zahlen im Frühjahr wieder gesunken, wenn auch stärker als vielleicht zu erwarten war, heißt es seitens des ADG. Auch in den anderen Regionen des Landes seien die Zahlen weiter rückläufig, wobei diese Entwicklung schon im Februar begonnen habe.
Insgesamt sind in Belgien Ende März rund 477.000 unbeschäftigte Arbeitsuchende gemeldet. Die Arbeitslosenrate Belgiens liegt bei 9,2 %. In Wallonien beträgt sie 12,9 %, in Flandern 6 % und in Brüssel 17,2 %. Im Vergleich zum Vorjahr sind in Ostbelgien erstmals seit November 2019 wieder sinkende Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen. Im Vergleich zu März 2020 sind 51 Personen weniger gemeldet, was einem Rückgang um 2,2 % entspricht. Laut ADG sei dieser Rückgang ausschließlich bei den Beziehern von Arbeitslosengeld festzustellen (-7,6 %), während es bei den anderen Gruppen, vor allem den als Arbeitsuchende eingetragenen Sozialhilfeempfängern, einen Anstieg gebe.
Auch in den anderen Landesteilen waren Ende März weniger Arbeitsuchende gemeldet als im Vorjahr. Auf Landesebene beträgt der Unterschied allerdings nur -0,2 % (rund 900 Personen). Einem stärkeren Rückgang in Flandern (-3.058 Personen) steht ein Anstieg in der Region Brüssel (+2.510 Personen) gegenüber.
Im Süden Ostbelgiens ist in allen Gemeinden weiterhin ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr festzustellen, nur in der Gemeinde Amel sind die Zahlen wie schon im Februar rückläufig. Im Norden hingegen sind die Werte in allen Gemeinden gesunken, im Schnitt um -2,4 %. Laut ADG sei dieser Rückgang vor allem bei den Jugendlichen festzustellen, und in geringerem Maße auch bei den über 50-Jährigen. Was die Dauer der Arbeitslosigkeit betrifft, so sei die Zahl der Langzeitarbeitslosen (mehr als ein Jahr arbeitslos) um 71 Personen (+6%) gestiegen. Im Grunde sei nur die Gruppe der Personen, die zwischen einem und zwei Jahre arbeitslos sind, deutlich gestiegen, und zwar um 32%. Dies dürfte vor allem auf die Covidkrise zurückzuführen sein, da sich bei vielen Personen, die im März 2020 arbeitslos wurden, jetzt die Eintragung zum ersten Mal gejährt habe, heißt es in einer Mitteilung des ADG. (red/um)
Weitere Informationen und Grafiken finden Sie auf der Seite des Arbeitsamtes und beim Statistikportal der DG.

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Die Arbeitslosen und Firmenpleiten kommen noch, Dank Carola. Die Ämter sollen sich nicht zu früh freuen.
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