Grund für die Entscheidungen seien die anonymen Anfeindungen bis hin zu Bedrohungen, denen er und auch seine Familie seit einiger Zeit ausgesetzt seien, hieß es in der Erklärung. Bei allem Verständnis für Ärger, Frust und dabei auch emotional heftige Äußerungen sei für ihn damit eine rote Linie überschritten worden. Der Aufsichtsrat bedauerte die Entscheidung, zeigte aber auch Verständnis.
„Wir verlieren Alexander Jobst nur sehr ungern. Die Zusammenarbeit zwischen dem Aufsichtsrat und ihm war immer sehr vertrauensvoll und professionell. Der FC Schalke 04 verliert einen überall anerkannten Fachmann, dessen Erfolge für sich sprechen. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft“, sagte der Vorsitzende Jens Buchta.
Jobst arbeite seit 2011 im Schalker Vorstand und ist für Marketing, Vertrieb und Organisation zuständig. Die Weichen für die Zukunft seien auch in der 2. Liga gestellt. „Wir haben für die Zweite Liga bereits frühzeitig ein Fundament in den Vermarktungserlösen geschaffen, wie es die meisten Vereine in der 1. Liga nicht haben. Ich übergebe meinen Verantwortungsbereich in einem erstklassigen Zustand“, sagte der gebürtige Hesse. Es sei ihm eine große Ehre gewesen für den Club zu arbeiten. „Schalke 04 ist einzigartig und hat die Kraft, auch sportlich wieder erfolgreich zu werden.“ (dpa/tf)

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