Remco Evenepoel verlängert bis 2026 beim Lefevere-Team

<p>Remco Evenepoel verlängert bis 2026 beim Lefevere-Team</p>

„Ein wahrer Wolf verlässt niemals das Rudel", sagte Evenepoel in seiner knapp einminütigen Bekanntgabe in Anlehnung an den selbstgegebenen Spitznamen seines Teams.

Seit längerem gab es Gerüchte, dass Generalmanager Patrick Lefevere inzwischen über die erforderlichen finanziellen Sicherheiten für die kommende Jahre verfüge und daher den Doppel-Juniorenweltmeister langfristig an sich binden wolle.

Im gleichen Zug soll auch der dänische Sieger der Flandern-Rundfahrt am Sonntag, Kasper Asgreen, länger verpflichtet worden sein.

Am Dienstag hatten zudem verschiedene flämische und französische Zeitungen berichtet, dass der slowakische Ex-Weltmeister Peter Sagan von Bora-hansgrohe zu Deceuninck-Quick Step wechseln werde. Kürzlich hatten sich Lefevere und Bora-Chef Ralph Denk in den Medien ordentlichen Zoff geliefert, wobei es nicht zuletzt um die Zukunft von Evenepoel und Sagan gegangen war. Dem 31-jährigen Sagan soll wegen seiner Beziehungen zu dem kalifornischen Radhersteller Specialized dabei eine besondere Rolle in diesem Poker zukommen.

„Nach all dem Pech des letzten Jahres fühlt es sich wirklich großartig an, in diesem Team bleiben zu können. Das ist ein Traum und gibt mir viel Motivation, um superhart weiterzuarbeiten und zu versuchen, die Träume zu verwirklichen, die wir gemeinsam haben", so Evenepoel in seiner Video-Botschaft.

In einer Pressemitteilung des Rennstalls wurde deutlich gemacht, dass dieser Fünfjahresvertrag mit Evenepoel der längste ist, den Lefevere je mit einem Fahrer geschlossen hat. „Das ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft unseres Teams", so der Teamchef. „Jeder weiß, was Remco kann und wie talentiert er ist. Wie er selbst sagte, ist er glücklich hier und eine meiner wichtigsten Aufgaben ist, ihn weiterhin glücklich sein zu lassen und die richtigen Leute um ihn herum zu setzen. Denn ich weiß aus Erfahrung – und ich denke, ich habe nach 40 Jahren einige Erfahrung – dass glückliche Menschen bessere Leistungen bringen, als unglückliche Menschen.“ (jph)

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