„K“ wie Kurios

Man kann es mit Ostern vergleichen: Da werden Gegenstände mit einem neuen Look versehen, damit sie sich besser verkaufen lassen. Unsere Politiker versehen alle öffentlichen Einrichtungen, inklusive des Fuhrparks, mit einem, von einem Designer kreierten „K“. Offensichtlich handelt es sich dabei immer um dieselbe Werbeagentur. Die Connection stammt noch aus der Zeit, als die heutigen Schöffen noch in der Opposition saßen. Unser Geld muss schließlich auf Teufel und Verderb ausgegeben werden, am besten in einem bestimmten Umfeld.

Unser stolzes Gemeindewappen wurde einfach deklassiert. Man muss sich nun einmal vorstellen, in allen belgischen Institutionen würden die Politiker so agieren wie in Kelmis, dann gäbe es statt des wallonischen Hahnes (coq wallon) nur ein „W“, in Flandern statt den Löwen ein „F“, in Brüssel ein „B“ und in Ostbelgien würde das „DG“ wieder eingeführt. Ach, ich vergaß, hinter dem „K“" war ja noch so etwas wie drei Punkte. Zugegeben, das „K“ passt sehr gut zum Kelmiser Küsch!

Andere interessante Artikel auf GrenzEcho.net

Kommentare

  • Ich finde, das Geld für das neue Kelmiser Logo ist gut angelegt. Die drei Punkte sind übrigens fast identisch mit dem "neuen" Logo der Wallonie (fünf Punkte: 3 oben, 2 unten). Die Regierung in Namur ließ sich dieses geniale Motiv damals (in 2013) übrigens ganze 537.000,- Euro kosten (477.000,- € für eine Studie und weitere 60.000,- € für die Ausarbeitung). Wer hat, der hat...

Kommentar verfassen

1 Comment