Er berief sich dabei auf einen Artikel in der Tageszeitung „La Meuse“. Blaise monierte, dass die Schöffin erneut der Ratssitzung vorgegriffen habe und Entscheidungen, die an diesem Abend in zahlreichen Mobilitätsangelegenheiten getroffen werden sollten, schon vor der Debatte preisgegeben habe. Aus Protest sehe seine Fraktion keinen Sinn, an einer Debatte teilzunehmen, bei der schon alles vorab entschieden sei. Somit verließen die neun anwesenden Ratsmitglieder der Fraktion EC die Sitzung.
Schöffin Schroeder verteidigte sich, indem sie sagte, dass sie der Zeitung lediglich zu Mobilitätsthemen in ihrer Gesamtheit Rede und Antwort gestanden habe, ohne auch nur einen Punkt herausstellen zu wollen. „Es ging in diesem Artikel wirklich nur um das große Ganze.“
Dies bestätigte auch Jacques Rémy-Paquay (Alternative). „Ich konnte in diesem Artikel rein gar nichts vorfinden, was für die Opposition ein Anlass zur Kritik sein könnte. Die Journalisten machen nur ihre Arbeit und informieren ihre Leserschaft.“
Dass man sich dafür auf Punkte der öffentlichen Ratssitzung berufe, sei nicht mehr als normal. Bürgermeister Jean-Paul Bastin (Alternative) bedauerte das Vorgehen der Entente Communale. Mehr zu dieser Sitzung im GrenzEcho von Montag. (glo)
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