In der DG bleiben die Kindergärten offen

<p>Die Kindergarten in der Französischen Gemeinschaft bleiben in der kommenden Woche geschlossen.</p>
Die Kindergarten in der Französischen Gemeinschaft bleiben in der kommenden Woche geschlossen. | Foto: belga

Das hat Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) am Donnerstag auf GrenzEcho-Nachfrage bestätigt.

Die Entscheidung in der DG sei auf Wunsch der Schulleiter und gemeinsam mit den Schulträgern, den verantwortlichen Schöffen und den Unterrichtsgewerkschaften im Rahmen einer kurzfristig einberufenen Versammlung aller Schulakteure getroffen worden, erklärte die Ministerin. Die Arbeitsmedizin und das Zentrum Kaleido Ostbelgien hätten zudem bestätigt, dass sie für eine Schließung der Kindergärten als Arbeitsschutzmaßnahme keine Notwendigkeit sähen, fügte die Bildungsministerin hinzu. „Zurzeit haben wir einen Indexfall in allen Kindergärten der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Unsere Zahlen sind vergleichsweise stabil. Letztendlich ist es im Sinne der Kinder und Jugendlichen wichtig, so viel Unterricht wie eben möglich anzubieten, um Lernrückstände zu vermeiden, so gut es geht“, meinte Lydia Klinkenberg.

Der Konzertierungsausschuss hatte am Mittwoch beschlossen, ab Montag (29. März) den Präsenzunterricht im gesamten Bildungswesen bis zu den Osterferien auszusetzen. In der DG wechseln Sekundarschüler, Primarschüler, Lehrlinge und Studierende dann in den Fernunterricht, nur die Kindergärten bleiben geöffnet. Außerdem werde es eine Kinderbetreuung in den Grundschulen und Förderschulen geben, auf die die Eltern zurückgreifen können, wenn sie keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder haben. Die Betreuung findet zu den regulären Schulzeiten vom 29. März bis zum 2. April statt. Um die Betreuung in Anspruch nehmen zu können, müssen Eltern ihre Kinder vorab anmelden. Die Außerschulische Betreuung findet weiterhin regulär statt.

Die Entscheidung, den Unterricht in der Französischen Gemeinschaft komplett auszusetzen, war am Donnerstag nach einem Treffen mit Interessenvertretern der Schulen gefällt worden. Eltern werden daher gebeten, ihre Kinder zu Hause zu behalten. Notfalls werde eine Kinderbetreuung angeboten, hieß es. Die Lehrer in der Französischen Gemeinschaft werden gebeten, ihrer Verwaltung zur Verfügung zu stehen – sei es für die Kinderbetreuung, für die Vorbereitung die Wiederaufnahme des Unterrichts nach den Osterferien, oder um bei Bedarf Nachhilfe geben zu können. (sc)

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