Austin kam unter anderem mit dem indischen Präsidenten Narendra Modi und Verteidigungsminister Rajnath Singh zusammen. Modi nannte die Partnerschaft zwischen beiden Ländern eine „Kraft des globalen Guten“.
Angesichts des Erstarkens Chinas arbeiten die USA und Indien schon seit einigen Jahren in Verteidigungsangelegenheiten enger zusammen. Indiens Verhältnis zum Nachbarn China ist angespannt, nachdem es im vergangenen Sommer zu einem tödlichen Zwischenfall an der gemeinsamen Grenze im Himalaya gekommen war. Die beiden Verteidigungsminister sprachen offiziellen Angaben zufolge auch über gemeinsame Militärübungen sowie Bereiche wie Logistik, künstliche Intelligenz und Cyber-Aktivitäten.
Die USA haben Indien nach Angaben des US-Außenministeriums seit 2008 Rüstungsgüter für mehr als 20 Milliarden Dollar (etwa 16,7 Milliarden Euro) verkauft. Indien mit seinen mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern hat eigentlich eine Tradition der Blockfreiheit. Vor seinem Besuch in Indien war Austin bereits in Japan und Südkorea. (dpa)

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