Der Bischof von Lüttich, Monseigneur Rutten, stand der Diözese vor. Dabei handelte es sich um eine Übergangslösung, genau wie General Baltia damals der Verwaltung vorstand und die Region in das Königreich Belgien integrieren sollte. Ende 1925, als die Kantone Eupen – Malmedy – St.Vith Belgien angeschlossen waren, ging auch die Übergangsregentschaft von General Baltia zu Ende. Am 15. April 1925 beschloss eine neue päpstliche Bulle das Ende der Diözese Eupen – Malmedy und deren Auflösung, da diese fortan der Diözese von Lüttich angeschlossen war. Die Abteikirche in Malmedy behielt aber ihren Namen Kathedrale.
Die Gedenkfeier zum 100-jährigen Bestehen sollen im Oktober stattfinden. Unter anderen ist auch eine Ausstellung geplant. Die Gemeinde Malmedy ist auf der Suche nach der päpstlichen Bulle „Ecclesiae Universae“ sowie nach Dokumenten, Fotos, Postkarten usw., die sich mit dem Thema Kathedrale befassen. Die Retrospektive soll so breit wie nur möglich gefächert sein.
Die Stadt plant eine umfangreiche Retrospektive.
Jeder, der im Besitz von Dokumenten ist, kann mit Imelda Heuschen, kulturelle Verantwortliche der Stadt, Kontakt aufnehmen. (glo)
@malmedy.be

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