Einen Zusammenhang zwischen den vereinzelt aufgetretenen Blutgerinnseln und dem Impfstoff konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Die europäische Arzneimittelagentur EMA empfiehlt, den Impfstoff weiter einzusetzen.
Zum Glück nicht Belgien: nicht gepikst – von der Tarantel gestochen
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Kommentare
Herr Schröder, ich glaube Sie haben sich da vielleicht etwas voreilig sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Es ist auch nicht leicht in der heutigen Zeit etwas zu kommentieren, wenn die Zahlen und die „News“, „Fake News“ oder „versteckten News“ sich fast stündlich ändern.
Was verwundert ist, dass nur von Astrazeneca solche „unerwünschten Nebenwirkungen“ bekannt sind, den anderen Vakzins schreibt man dieselben nicht zu.
Und glaubt man wirklich, ein Premierminister, ein Gesundheitsminister, angebliche Wissenschaftler oder ein Institut würden morgen ein Vakzin, das sie gestern noch als die Lösung angepriesen haben, als gesundheitsschädlich brandmarken? Wie dem auch sei, das Vertrauen in Astrazeneca und in die Politik, falls es denn je bestanden hat, ist verloren.
Die überhastete Eile uns etwas einspritzen zu wollen, dessen Bestandteile und Herkunft wir noch nicht mal wählen können, ist einer gelungenen Impfkampagne nicht gerade förderlich. Und wenn ein Gesundheitsminister meint ein paar Impftote könne man in Kauf nehmen um viele gesunde Menschen impfen zu können, so ist das wohl nicht jedermanns Meinung.
Kosten drei Tage Aussetzung der Impfung mit Astrazeneca wirklich soviel Menschenleben? Wieviel Menschen werden denn in drei Tagen mit diesem Vakzin, welches ja enorme Lieferschwierigkeiten hat, geimpft? Und wenn drei Tage Impfaufschub wirklich so viele Leben kosten, dann hat unsere Regierung durch ihr bisheriges Versagen sehr viele Leben auf dem Gewissen.
Habe mir überlegt ob ich nun auch hier schreiben soll - und ja ich mache es - um einfach auch meinen kleinen Ärger Luft zu machen- das hilft gegen Magengeschwüren. Ich kann Oswald Schröder nur zustimmen - natürlich kenne ich nicht alle Zahlen - aber es scheint dass über 4 Millionen diesen Impfstoff schon erhalten haben und ja es hat Nebenwirkungen gegeben - aber wissen wir denn - ob diese wenige Personen nicht auch allergisch (Blutgerinnsel) gegen eine Grippeimpfung gehabt hätten. Ich betrachte mich auch als kritischer Mensch und bin bei weitem nicht mit allen "Beschränkungen" der Regierung einverstanden - da sie das Leben vieler Menschen (auch Kinder und Jugendlichen) nachhaltig beeinflusst Aber jetzt haben wir Impfstoffe und sobald es eine kleine Unsicherheit entsteht - gibt es einen Aufschrei. Ich möchte sobald wie möglich wieder in einer offenen und gemeinschaftliche Gesellschaft leben können und ja ich lebe und das Leben birgt gewisse Risiken und die bin ich bereit einzugehen. Wenn ich die Möglichkeit erhalte geimpft zu werden - werde ich dies nutzen.
Werner Kalff Jugendarbeiter Eynatten
Hallo Werner,
Bin im Prinzip bei dir.
Angesichts der Tatsache, dass Astra Zeneca seine Lieferversprechen im 1. Quartal nicht einhalten konnte und auch für das 2. Quartal eine Reduzierung der Liefermengen um fast 60% angekündigt hat, wirkt die stoische Fixierung auf diesen, seit seiner Entwicklung umstrittenen Impfstoff, wie das Rufen im Walde.
Nicht die vorübergehende Aussetzung der Impfung mit AZ kompromittiert den für die Bekämpfung der Pandemie unerlässlichen Erfolg der Impfkampagne, sondern das nachzuvollziehend schwindende Vertrauen der Menschen in hoffentlich nur diesen Impfstoff.
Sollte die Bereitschaft der Menschen, sich impfen zu lassen durch die mediale Diskussion über Astra Zeneca Schaden nehmen, hat die mutige belgische Haltung am Ende keinerlei Wert.
Auch für jemanden, der die Pandemie immer ernst genommen und die Entscheidungen der Regierung, auch wenn sie bisweilen widersprüchlich oder ungerecht erschienen, verteidigt und mitgetragen hat, gibt es einen Zeitpunkt, ein Mitspracherecht einzufordern.
Dieser ist spätestens dann gekommen, wenn es um die Frage geht, welcher Impfstoff mir injiziert werden soll.
Vor die Entscheidung, mit Astra Zeneca oder gar nicht geimpft zu werden, sollte man niemanden stellen!
PS. Ja, wenn es sich nicht vermeiden lässt, werde ich mich auch mit Astra Zeneca impfen lassen. In dieser entscheidenden Phase der Pandemie sollte man jedoch nichts unversucht lassen, die Menschen mitzunehmen. Die Impfgegner wird man nicht überzeugen können, die Skeptiker vielleicht schon.
Gruß
Dieter
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