Selber schuld, aber gerne auf andere zeigen

<p>Gut verhandelt, aber schlecht kommuniziert und an der falschen Stelle gespart: Ursula von der Leyen und Charles Michel</p>
Gut verhandelt, aber schlecht kommuniziert und an der falschen Stelle gespart: Ursula von der Leyen und Charles Michel | Foto: dpa

Das Schimpfen auf die Pharmaindustrie ist somit weitgehend unberechtigt. Es ist, im Gegenteil, kontraproduktiv und umso mehr zu verwerfen, als es vielfältig von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken soll.

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Kommentare

  • Zum Thema "Corona" ein Hinweis:

    https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-corona---pandemie-ohne-...

    Im TV-Programm: ZDF, 16.03.2021, 20:15 - 21:00

    Video verfügbar ab 16.03.2021, 09:00

    Hendrik Streeck, auch in Ostbelgien kein Unbekannter mehr (s. GE vom 5.2.2021).

  • O.Schröder:“Sie [Pharmaunternehmen] haben in Rekordzeit Impfstoffe entwickelt, die eine sehr hohe Wirksamkeit und, auf der anderen Seite, nur geringfügige Nebenwirkungen haben“.

    Woher nehmen Sie, Herr Schröder, die Gewissheit, derlei behaupten zu können? Die Behörden und Medien des Impfweltmeisters Israel mögen derlei gerne behaupten, aber die israelischen Corona-Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache.

    Dieser Widerspruch ist derweil auch Prof. Dr. Thorsten Lehr (Professor für klinische Pharmazie) aufgefallen. Seine bei Maischberger am 10.03.2021 verkündete Erklärung lautet (Minuten im Video 15:45 bis 16:05) : „Das haben wir eben auch beispielsweise in Israel gesehen. Auch dort sind viele Alte schon geimpft, trotzdem landen dann letztendlich die Mittelalten im Krankenhaus. Also nur weil sie nicht mehr alt sind, also nicht mehr über 60, ist das Risiko, dass man auf der Intensivstation landet, trotzdem noch gegeben. Das heißt, es gibt so eine gewisse Verschiebung der Altersstruktur in den Krankenhäusern, und das heißt, wir erkaufen uns natürlich mit der Lockerung auch letztendlich gewisse Todeszahlen.“ (https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/videos/dr-juergen-...)

    Also, weil die Alten jetzt geimpft sind, landen die Jüngeren auf die Intensivstationen, obwohl diese nie ausgelastet waren. Da stellt sich doch folgende Frage: Landen jetzt mehr „Mittelalte“ wegen COVID-19 oder wegen der Impfung auf die Intensivstationen.

    Übrigens haben israelische Impfskeptiker eine Klage gegen den israelischen Staat beim Internationalen Strafgerichtshof (Den Haag) eingereicht. Sie betrachten Israels Verabreichung des Coronavirus-Impfstoffs und die Politik zur Förderung der Impfung als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" im Sinne des Nürnberger Kodex.
    (https://www.jpost.com/breaking-news/coronavirus-israeli-anti-vaxxers-sub...)

    Interessant ist dabei, dass die israelischen Behörden zugeben, dass 0,25% der Geimpften über Nebenwirkungen klagten, die aber in den MEISTEN Fällen harmlos blieben. In besagter Klage wird genau das kritisiert, dass die GENAUE Anzahl der schweren Verläufe und Todesfälle nicht preisgeben wird.

    Dazu passt die Information, dass 100.000 erstgeimpfte Israelis den Termin für die zweite Impfung nicht wahrgenommen haben.
    (https://www.jpost.com/israel-news/almost-100000-israelis-received-first-...)

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