Fukushima: Fakten statt Meinungsmache

Als erstes möchten wir darauf hinweisen, dass die hohen Opferzahlen der Katastrophe auf die verheerende Wirkung der Flutwelle (Tsunami) zurückzuführen ist, und nicht, wie in vielen Kommentaren kolportiert, durch die dadurch verursachte Reaktorhavarie. Diese Reaktorhavarie führte zur völligen Zerstörung mehrerer Kernreaktoren und zu Kernschmelzen, die eine Freisetzung von Radioaktivität zur Folge hatten.

Die dadurch ausgelöste Panik in den Medien steht in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Folgen und Risiken für die betroffenen Menschen. Auch zehn Jahre später dominiert die Angstmache die Berichterstattung. Stellvertretend genannt das GrenzEcho, welches zum Beispiel die Europavorsitzende des IPPNW sowie eine Mitarbeiterin des Deutschen Institutes für Japanstudien zu Wort kommen lässt, der BRF bietet dem Medienbeauftragten der OAG eine Bühne.

Kein Wort davon, dass sich Institutionen wie die IAEA ausführlich mit dem Unfall beschäftigt haben und entsprechende Studie veröffentlichten. Stellvertretend genannt sei hier nur diese: THE FUKUSHIMA DAIICHI ACCIDENT TECHNICAL VOLUME 4 RADIOLOGICAL CONSEQUENCES https://www-pub.iaea.org/MTCD/Publications/PDF/AdditionalVolumes/P1710/P... .

Welche zu dem Ergebnis kommt, dass die Strahlenbelastung der Bevölkerung mit der durchschnittlichen weltweiten natürlichen Hintergrundstrahlung vergleichbar ist, und somit keine gesundheitlichen Schäden zu erwarten sind (Seite 167 chapter 4.4.8). Wir kritisieren diese einseitige Berichterstattung in den Medien, die nicht der Information, sondern der Indoktrination dient.

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