„Im Bezirk Verviers wurden 16 Gemeinden ausgewählt, drei davon in der DG, für die ein Gesamtbudget von 5.350.000 Euro zur Verfügung steht. Diese Mittel kommen zu den Budgets hinzu, die bereits für die Vesdrienne und den ‘RaVel des sources’ angekündigt wurden. Die Projekte der Gemeinden werden diese neuen und bestehende Hauptachsen sinnvoll ergänzen.“ freut sich die ostbelgische Regionalabgeordnete Anne Kelleter (Ecolo).
Der Projektaufruf sei im vergangenen September gestartet worden. Ziel ist es, in den ausgewählten Gemeinden eine Strategie zu entwickeln, um sie fahrradfreundlich zu machen und wichtige Punkte, wie zum Beispiel Bahnhöfe, Geschäfte, Industrie- und Gewerbezonen, Verwaltungszentren, Krankenhäuser, Schulen usw. miteinander zu verbinden. „Neben der Schaffung neuer Radwege können die Gemeinden auch in die Verbesserung des Komforts und der Sicherheit der Radfahrer investieren, zum Beispiel durch die Schaffung separater Infrastrukturen. Wir hoffen auch, dass diese Projekte die Nutzung von Lastenrädern fördern“, erklärt Anne Kelleter.
Die Strategien der Gemeinden beinhalten ebenfalls Pläne für Fahrradabstellplätze und verschiedene Sensibilisierungsmaßnahmen. „Ich bin davon überzeugt, dass dieser Projektaufruf, auch angesichts des großen Zuspruchs seitens der Gemeinden, eine große Hebelwirkung haben wird, die zur Schaffung eines echten Radverkehrsnetzes im Bezirk Verviers beitragen wird.“ Insgesamt wurden 173 Anträge an das zuständige Verkehrsministerium (SPW Mobilität und Infrastruktur) geschickt: Die zulässigen Anträge, die mindestens die Hälfte der Punkte erreichten, wurden ausgewählt. Das entspricht insgesamt 116 Gemeinden und einer Gesamtsubvention von 61,2 Millionen Euro, das heißt 21,2 Millionen mehr als der ursprünglich für diesen Projektaufruf vorgesehen.
Die Wallonie betrete damit ein neues Gebiet in Bezug auf die Unterstützung der lokalen Fahrradpolitik. In der Tat ist diese Unterstützung 10-mal höher als bei der letzten Projektausschreibung im Jahr 2012.
Hier die Liste der ausgewählten Gemeinden im Bezirk Verviers: Aubel 150.000 Euro, Baelen 150.000 Euro, Kelmis 300.000 Euro, Eupen 500.000 Euro, Herve 500.000 Euro, Limbourg 150.000 Euro, Malmedy 300.000 Euro, Olne 150.000 Euro, Pepinster 300.000 Euro, Bleyberg 300.000 Euro, Spa 300.000 Euro, St.Vith 300.000 Euro, Theux 300.000 Euro, Thimister 150.000 Euro, Verviers 1.200.000 Euro und Welkenraedt 300.000 Euro. (red/sc)

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