Demnach sei die Trennung „in beidseitigem Einvernehmen“ erfolgt. „Der gesamte Verwaltungsrat bedankt sich an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit, dem erbrachten Dienst an unserem Hause und wünscht Frau Ingrid Mertes alles Gute für die Zukunft“, heißt es in dem Schreiben.
Da in den kommenden Monaten viele Herausforderungen auf die St.Vither Klinik warten würden, habe der Verwaltungsrat die Organisation des Spitals angepasst. Im Zuge dieser Transformation war wohl für Ingrid Mertes kein Platz mehr frei, sodass man sich von der langjährigen Direktorin trennen musste. Die neue Verwaltungsstruktur soll die Integration in das Netzwerk MOVE sowie die Zusammenarbeit mit dem Eupener St.Nikolaus Hospital „erleichtern“.
Der Fokus liegt jetzt auf der Suche nach einem neuen Generaldirektor für die beiden Krankenhäuser. Zur Erinnerung: Im Oktober des letzten Jahres hatten die Verwaltungsräte der beiden Spitäler beschlossen, eine gemeinsame Generaldirektion auszuschreiben, um die Position der zwei Kliniken im Netzwerk MOVE zu stärken. Dabei soll gewährleistet bleiben, dass jedes Haus seine Eigenständigkeit behalte und beide Standorte gestärkt werden würden, um so die Gesundheitsversorgung in der DG zu verbessern und die Arbeitsplätze zu sichern sowie auszubauen. Der Vorteil einer gemeinsamen Generaldirektion liege darin, dass die beiden deutschsprachigen Standorte im Netzwerk MOVE mit mehr Gewicht vertreten werden würden. Darüber hinaus könne sie Synergien und Kooperationen zwischen den Häusern fördern, ließ man verlauten.
Bis zum Dienstantritt der geteilten Generaldirektion wird das St.Vither Krankenhaus übergangsweise von Ludwig Bastiaansen geleitet. Der Interimsdirektor beherrscht die drei Landessprachen und ist der Region sehr verbunden. Er blickt auf eine langjährige Erfahrung im Management von Organisationen im Wandel zurück. (red/calü)

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