Sauberer Wasserstoff statt fossiles Erdgas: einzigartiges Pilotprojekt in Brüssel

<p>Wasserstoffmodule auf dem begrünten Dach des Labors von Fluxys in Anderlecht.</p>
Wasserstoffmodule auf dem begrünten Dach des Labors von Fluxys in Anderlecht. | Foto: Fluxys

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Kommentare

  • Ja, Herr Wahl, Selbstkritik ist der beste Weg zur Besserung. Das stimmt, deshalb werde ich mich mal darin üben, unter der Bedingung, dass Sie diese Maxime ebenfalls beherzigen. Davon habe ich noch bei keinem Ihrer Rundumschläge zu egal welchem Thema das geringste Anzeichen gefunden. Dabei sollten Sie wissen, dass die Bereitschaft zur Selbstkritik bei jedem seriösen Wissenschaftler unbedingte Voraussetzung ist. Das, was Sie und Ihre Kollegen vom Gegenpol betreiben, ist doktrinärer Starrsinn.

    Nun ja, ich gebe gerne zu, dass ich in Sachen Physik ein purer Laie bin, der sich seine Informationen rechts und links zusammenklauben muss. Soweit meine Selbstkritik.

    Ob Wasserstoff nun eine Energiequelle, eine umgewandelte Form davon oder sonst was ist, ist doch wohl zweitrangig. In dem besagten Artikel heißt es: „Wasserstoff hat mehrere Vorteile. Er kann sowohl Strom als auch Wärme speichern und produzieren. Es kann zum Heizen oder Fahren verwendet und als Rohstoff genutzt werden, um Ölprodukte zu ersetzen.“
    Weiter heißt es: „Um von all diesen Vorteilen zu profitieren, muss man Wasserstoff mit sauberer Energie herstellen.“ Aus Sonnenenergie eben – oder auch Windenergie, die es gratis gibt. Oder seit wann muss man dafür bezahlen?

    Übrigens, Herr Wahl, auch die Chinesen haben die Zeichen der Zeit erkannt ( https://www.gtai.de/gtai-de/trade/specials/special/china/china-setzt-auf... ). Dass da grüne Spinner am Werk sind, glauben Sie doch wohl selbst nicht.

    Sachlich falsch ist der Vergleich mit der Dampfmaschine und der Postkutsche keineswegs, wenn man den geradezu fanatischen Eifer sieht, mit dem Sie sich sogar gegen jede Forschung auf dem Gebiet der alternativen Energiequellen stemmen. Denn um Forschung und Versuche geht es doch in dem Artikel.

    Ob nun Watt oder ein gewisser Trevithick als Erfinder der Dampfmaschine gilt, ist da zweitrangig und pure Ablenkung. Im Übrigen stimmt weder das eine noch das andere: Newcomen war der erste, der eine solche Maschine konstruiert hat, Watt hat sie vervollkommnet und Ihr Trevithick dann noch weiterentwickelt. Wikipedia liefert da Näheres.

    Wirkungsgradbehaftet? Das sind Erdöl und das daraus gewonnene Benzin aber auch: Von 100% gehen 35% in den Auspuff, 32% ins Kühlwasser, 8% in die Motorwärme, 4% in die Reibung und 3% in die Autoelektrik. Bleiben 18% für die Fortbewegung, andere Berechnungen sprechen von 20 bis 25%,. Dazu kommen noch die Umweltschäden durch Abgase und Feinstaub.

    Selbstkritisch sehe ich Ihren Widerlegungen entgegen, darf aber dann auch eine selbstkritische Stellungnahme Ihrerseits zu meiner Kritik am Loblied der Gegenpoler auf die Kernenergie und speziell den Schnellen Brüter anmahnen. Sie erinnern sich? Dann könnte ich auch ein Einsehen mit Ihnen haben.

    Da besteht leider wenig Hoffnung, wenn ich folgenden Satz lese, den Sie und die anderen Gegenpoler in einem Leserbrief vom 01.03.2020 schrieben: "Das 'solare Zeitalter' ging mit der Erfindung der Dampfmaschine zu Ende, wenn Sie wieder dahin zurück wollen – Ihre Sache, wir möchten doch lieber weiter im fossil-nuklearen Zeitalter leben."
    https://www.grenzecho.net/32132/artikel/2020-03-01/vollige-ahnungslosigkeit
    Kleine Frage: Inwiefern war die Zeit vor der Dampfmaschine ein "solares Zeitalter"?

  • Hallo Herr Schleck, Selbstkritik ist der beste Weg zur Besserung. Deshalb werde ich ein Einsehen mit Ihnen haben. Wasserstoff "hat" keinen Wirkungsgrad. Wasserstoff ist auch keine Energiequelle, wie Öl oder Erdgas. H wird durch Elektrolyse aus H2O gewandelt. Die verschiedenen dazu erforderlichen Stufen sind wirkungsgradbehaftet. Sie benötigen 5 kWh elektrischer Energie, um 1 kWh H zu wandeln. Ihr Vergleich mit der Dampfmaschine ist sachlich falsch. Sie vermischen Kreisprozesse mit Wandlungsprozessen. Im übrigen war Richard Trevithick der Erfinder, nicht Watt. Versuchen Sie beim nächsten mal, einfach durch sachliche Argumente zu überzeugen. Ihr Rumgepoltere ist nicht zielführend.

  • Wie das Amen in der Kirche folgt auf diesen Artikel unweigerlich der Verriss durch unseren Dr. Dipl. Ing. Joachim Wahl, Mitglied der Klimaakademie "Gegenpol Ostbelgien".

    Der WIrkungsgrad von Wasserstoff liegt also bei gerade mal 20 % ?
    Na immerhin nicht schlecht, wann man bedenkt, dass der Wirkungsgrad des durchschnittlichen guten alten Ottomotors auch nur bei 20 % liegt.
    https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik/artikel/ottomotor
    Die Brennstoffzelle soll einen Wirkungsgrad von 60 % haben.
    Nun mag das alles wesentlich komplizierter sein, als ich als absoluter Laie es hier in ein paar Zeilen darstellen kann, aber der Herr Wahl wird sicher präzisere Berechnungen liefern können.

    Bedenkt man allerdings, dass die von James Watt erfundene Dampfmaschine einen Wirkungsgrad von ... 3 % hatte, danach aber einen Siegeszug antrat, der seinesgleichen sucht, dann kann man sich über die Fortschrittsfeindlichkeit eines Herrn Wahl nur wundern.

    Zu Watts Zeiten hätte er sicher zu denen gehört, die die neue Maschine als Teufelszeug verdammt hätten und auf die gute alte Pferdestärke am Göpel etwa der Wasserpumpen in den Bergwerken gesetzt hätte, oder auf die gute alte Postkutsche bei den ersten ratternden Kisten von Benz, Ford und Co.

    Übrigens hat Herr Wahl wohl nur die Überschrift des Artikels gelesen, bevor er loslegte, sonst hätte er gemerkt, dass das Forschungsprojekt Sonnenenergie verwendet. Seine Berechnung der Verfünffachung des Energiepreises läuft also ins Leere.

    Aber wer nur auf den Schnellen Brüter schwört, ist wohl taub und blind für andere Lösungen...

  • Nur zur Erinnerung, um die Expertise der Herren Scholzen und Wahl et al. in Sachen Energie und Klima einordnen zu können: Sie schreiben auf der Internetseite ihres Gegenpol-Klübchens: "Damit ist bewiesen, dass es einen ‚Treibhauseffekt‘ analog zum Gartentreibhaus gar nicht gibt!“...

    Willkommen im Jahr 2021.

    Den Treibhauseffekt, den alle Schüler in der Sekundarschule im Physikunterricht lernen.

  • Diese alternative "Wasserstoff-Wirtschaft" wird seit den 1990er Jahren propagiert. das Wort propagieren kommt leider von Propaganda, nicht von Realität. Und warum nicht? weil es nicht funktioniert.

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