In der zweiten Runde trifft Popyrin auf den Sieger der Partie zwischen dem Südafrikaner Lloyd Harris (ATP 91) und dem Dänen Mikael Torpegaard (ATP 193).
Es war das erste Duell zwischen Goffin und dem Australier auf der ATP-Tour. David Goffins bestes Ergebnis in Melbourne war ein Viertelfinale im Jahr 2017, das er gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov verlor. Im Jahr 2020 schied der Lütticher in der dritten Runde gegen den Russen Andrey Rublev aus.
„Ich bin natürlich enttäuscht, vor allem wenn man sich den Spielverlauf ansieht“, räumte Goffin nach dem Spiel ein. „Ich wusste, dass das keine leichte Aufgabe war und dass ich solche Spiele gewinnen muss, um Selbstvertrauen zu tanken. Ich habe gekämpft und eigentlich alles richtig gemacht. Aber in den entscheidenden Momenten ist es mir nicht gelungen, den Sack zuzumachen. Aber das ist Tennis. Am Ende hatte ich sogar Krämpfe. Sport kann manchmal grausam sein“, schloss der gebürtige Lütticher seine Matchanalyse.
Elise Mertens und Alison Van Uytvanck in Runde zwei
Besser machte es zuvor Belgiens beste Tennisspielerin Elise Mertens. Die Weltranglisten-16. gewann nach einer Stunde und 27 Minuten in zwei Sätzen (6:1; 6:3) gegen die Kanadierin Leylah Fernandez (WTA 86). Es war das erste Match zwischen den beiden Spielern auf dem WTA-Circuit.
Die belgische Nummer eins, die am vergangenen Sonntag in Melbourne die WTA Gippsland Trophy gewann, tritt zum vierten Mal in ihrer Karriere bei den Australian Open an. Gleich beim ersten Mal, im Jahr 2018, gelang ihr das Erreichen des Halbfinales (Niederlage gegen Caroline Wozniacki). Im vergangenen Jahr schied sie im Achtelfinale gegen die Rumänin Simona Halep, die Nummer zwei der Welt, aus.
„Das war wahrlich nicht mein bestes Spiel, aber ich bin froh, dass ich es in zwei Sätzen beenden konnte“, resümierte die Limburgerin. „Ich hatte nicht so viel Energie wie üblich. Ich hatte nicht so gut geschlafen, vielleicht weil ich vor dem ersten Spiel etwas gestresst war. Fernandez ist eine gute Spielerin. Sie ist jung und verspürt keinen Druck. Wenn man sie ins Spiel kommen lässt, zieht sie ein aggressives Spiel auf. Glücklicherweise habe ich ich das mit guten Aufschlägen verhindern können.“
In der zweiten Runde trifft Mertens am Donnerstag auf die Chinesin Lin Zhu (ATP 92). Es wird das dritte Kräftemessen zwischen Zhu und Mertens sein, wobei bislang jeder ein Spiel gewinnen konnte. „Ich kann mich an das letzte Spiel 2019 in Dubai nicht mehr so genau erinnern. Ich werde also mein Gedächtnis ein wenig auffrischen müssen. Aber ich werde gut vorbereitet und richtig ausgeruht sein“, so Mertens, nachdem sie bereits ein Eisbad genommen hatte.
In der zweiten Runde steht auch Alison Van Uytvanck (WTA 67). Dieses Kunststück gelang ihr in Melbourne im siebten Anlauf zum ersten Mal. Gegen die Französin Clara Burel (WTA 237) musste sie allerdings fast zwei Stunden hart kämpfen. Nach verlorenem ersten Satz (4:6) gelang es der 26-Jährigen, das Spiel zu drehen (6:3 und 6:4). Van Uytvancks nächste Gegnerin ist am Donnerstag die Kasachin Yulia Putintseva (WTA 28), die die US-Amerikanerin Sloane Stephens (WTA 41) aus dem Turnier warf. (belga/mv/jph)


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