Bereits seit Juni vergangenen Jahres sei ein Rückgang zu verzeichnen. Die Belegungsrate lag laut Bericht damals bei 93,5 Prozent für alle 817 flämischen Alten- und Pflegeheime zusammen. Jetzt betrage sie 91,2 Prozent. Vor drei Jahren habe die Belegungsquote noch bei 95 Prozent gelegen.
Seit einiger Zeit gebe es in manchen Einrichtungen keine „Wartelisten“ mehr. Vor allem in Brüssel sei der Bettenleerstand „dramatisch hoch“. Es gebe einige Altenheime, wo die Belegungsquote bei lediglich 50 bis 60 Prozent liege.
Zwischen dem 13. März und dem 30. September 2020 habe die Flämische Gemeinschaft bereits 90 Millionen Euro in die Altenheim- und Pflegesektor gesteckt, um die finanziellen Verluste aufgrund der Leerstände zumindeste teilweise aufzufangen, erklärte der zuständige flämische Minister Wouter Beke (CD&V) jüngst im flämischen Parlament. (belga/um)

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