Damit sollen Politiker unter anderem die Schließung von Krankenhäusern verhindern oder gesundheitspolitische Maßnahmen durchsetzen können - etwa die Zugabe von Fluorid zum Leitungswasser zum Schutz der Zähne oder die Markierung von Lebensmitteln mit Gesundheitszertifikaten.
Die Regierung von Premier Boris Johnson will damit Teile einer Gesundheitsreform von Ex-Premier David Cameron aus dem Jahr 2012 zurückdrehen, die mehr Wettbewerb mit dem privaten Gesundheitssektor mit sich gebracht hatte. Den Berichten zufolge will Johnson auch deshalb mehr Kontrolle über das chronisch unterfinanzierte staatliche Gesundheitssystem, da er für dieses im Zusammenhang mit dem Brexit große – teilweise unhaltbare – Versprechen gemacht hatte. (dpa/calü)

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