Wie am späten Mittwochabend Ortszeit in Melbourne bekannt geworden war, hatte sich ein Mitarbeiter in einem der Quarantäne-Hotels in Melbourne mit dem Coronavirus infiziert. Es handelt sich dabei angeblich um einen 26 Jahre alten Mann, bei dem offenbar die britische Mutation des Virus festgestellt worden war. In mehreren Hotels in Melbourne waren insgesamt rund 1.000 Personen aus dem Tennis-Umfeld untergebracht worden. Sie hatten sich dort in eine 14-tägige Quarantäne begeben.
In Melbourne mussten sich die Teilnehmer, Offiziellen und Mitarbeiter in die häusliche Isolation begeben. Das gab der Premierminister des zuständigen Bundesstaates Victoria, Dan Andrews, bekannt. Insgesamt handelt es sich demnach um rund 500 bis 600 betroffene Personen. „Sie werden bis zu einem negativen Test isoliert, diese Arbeit wird morgen erledigt sein“, sagte Andrews auf einer Pressekonferenz. Die nötigen Maßnahmen könnten Auswirkungen auf die laufenden sechs Vorbereitungsturniere in Melbourne haben. „Zu diesem Zeitpunkt“ gebe es aber keine Folgen für die Australian Open, die am kommenden Montag beginnen sollen. Andrews bekräftigte daher: „Sie werden stattfinden.“ (sid/tf)

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