Die Medien, darin eingeschlossen die Tageszeitungen, durchleben seit vielen Jahren einen tiefgreifenden Wandel: Daran trägt, grob gesagt, das Internet mit all den Möglichkeiten, die es geschaffen hat, den Großteil der Verantwortung.
Abonnentenzahl legt gegen den Trend zu.
Das GrenzEcho hat sich als regionale Zeitung für Ostbelgien im Vergleich immer tapfer geschlagen. Im vergangenen Jahr konnte das GenzEcho sogar, gegen den allgemeinen Trend, zulegen: und zwar um 1,05 %. Manche Zeitungen verzeichnen Rückgänge von 5 % und mehr. Und das praktisch Jahr für Jahr. So verlor der Kölner Express allein im Jahr 2020 praktisch ein Viertel seiner Auflage.
Man würde die Entwicklung trotzdem schönreden, würde man behaupten, das GrenzEcho sei nicht von dem Rückgang der Auflage betroffen: Auch die einzige ostbelgische Tageszeitung verzeichnete in den vergangenen Jahren jährlich leichte Rückgänge: in der Regel zwischen 1 % und 3 %.
Im abgelaufenen Jahr konnte dieser Trend erstmals durchbrochen werden: Die Abonnentenzahl stieg, wenn auch bescheiden. Aber sie stieg. Der Zuwachs kommt aus dem digitalen Bereich, während die gedruckte Zeitung einen leichten Rückgang verzeichnete.
Jeden Tag greifen 58.000 Leser auf GrenzEcho online zu.
Seit Beginn der Krise hat sich auch der stark positive Trend der letzten Jahre noch einmal verstärkt, wonach immer mehr Menschen auf die Online-Inhalte des GrenzEcho zurückgreifen. So stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Besucher von grenzecho.net um beachtliche 132,3 %.
Die Zahl der eindeutigen Besucher verdreifachte sich praktisch (+ 281,2 %) Die Zahl der aufgerufenen Seiten stieg ihrerseits um ein Drittel (+32,8 %). So haben im vergangenen Jahr durchschnittlich jeden Tag 58.000 Besucher 135.000 Seiten auf der Onlineseite des GrenzEcho abgerufen.
Hochgerechnet auf Jahresebene heißt das, dass 1.750.000 Besucher in einem Jahr über vier Millionen Seiten im GrenzEcho aufgerufen haben. Damit untermauert das GrenzEcho nicht nur seine Vormachtstellung als Onlinemedium in Ostbelgien – der Erfolg zeigt auch, dass in Krisenzeiten die Menschen einen höheren Bedarf an geprüfter und seriöser Information haben. Kein Wunder also, dass Hunderte Menschen das Krisenabonnement für die Onlinezeitung in Anspruch nahmen und weiter abonniert blieben, als der Einstiegspreis von 1 Euro auf den immer noch sehr wirtschaftlichen Normalpreis von 10,90 Euro stieg. „Für diese Treue“, sagt GrenzEcho-Direktor Olivier Verdin, „möchten wir uns bei unseren Lesern herzlich bedanken“. (os)

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