Wenn die Fluggesellschaft dann nicht auf einem vernünftigen Niveau arbeiten kann, brauche sie zusätzliche Hilfe. Das sagte Koen Van Loo, Geschäftsführer der föderalen Beteiligungs- und Investitionsgesellschaft, am Mittwoch im parlamentarischen Finanz- und Haushaltsausschuss. Wenn die Buchungen im Sommer ausbleiben, „reicht das staatliche Hilfspaket von 290 Millionen Euro, plus 170 Millionen Euro von der Muttergesellschaft Lufthansa, nicht aus und dann sitzen wir bald wieder am Verhandlungstisch“, so Van Loo. Im Juli einigten sich die Föderalregierung und die deutsche Muttergesellschaft Lufthansa auf ein Unterstützungspaket von insgesamt 460 Millionen Euro für Brussels Airlines, um die Fluggesellschaft durch die Coronakrise zu steuern.
Unterdessen hat der irische Billigflieger Beschwerde gegen diese staatliche Beihilfe eingelegt. Ryanair reichte die Klage am 15. Januar ein, so Van Loo. Der Schritt sei erwartet worden, weil Ryanair gegen jede staatliche Einmischung in den Luftfahrtsektor klagt. (gz/belga)

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