Gewerkschaften haben die Verhandlungen über ein Tarifabkommen abgebrochen

<p>Gewerkschaften haben die Verhandlungen über ein Tarifabkommen abgebrochen</p>
Symbolbild: dpa

Die sogenannte Zehnergruppe („Groupe des Dix“), in der sich Arbeitgeber und Gewerkschaften treffen, hatte am Montag die Verhandlungen über ein Manteltarifabkommen 2021-2022 aufgenommen. Am Mittwoch sollte der Sozialdialog für den Privatsektor, der im Zweijahresrhythmus abgehalten wird, fortgesetzt werden. Die Gewerkschaften haben dem Vorhaben aber einen Strich durch die Rechnung gemacht – aus Unzufriedenheit über die aufgelegte Lohnmarge von 0,4 Prozent. Es sei einfach unmöglich, innerhalb einer so engen Marge über gute Löhne zu verhandeln, ließen die Arbeitnehmervertretungen in einem Kommuniqué verlauten. Als Basis für die Verhandlungen dient ein Bericht des Zentralen Wirtschaftsrates, der die Lohnnorm auf der Grundlage gesetzlicher Bestimmungen festlegt. Daraus geht hervor, dass die Löhne und Gehälter für rund 2,5 Millionen Arbeitnehmer im Privatsektor in den Jahren 2021 und 2022 zusätzlich zum Index um maximal 0,4 Prozent steigen dürfen. (calü)

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