Sie wurde für einen Zeitraum von vier Monaten getroffen, bis ein langfristiger Name gefunden ist, teilte die STIB-Geschäftsführung am Dienstag mit.
Die am Montag bekannt gegebene Umbenennung dieser hinter der STIB-Zentrale gelegenen Haltstelle (also nicht in unmittelbarer Nähe des Brüsseler Parks und der gleichnamigen Metrostation) zum 1. Januar hat am Dienstag die wütende Reaktion des Vorsitzenden der DéFI-Fraktion im Brüsseler Parlament, Emmanuel De Bock, hervorgerufen. Letzterer forderte die Einrichtung einer Kommission aus STIB-Passagieren, die dem Vorstand verschiedene Vorschläge unterbreiten sollte. Emmanuel De Bock hält es für „inakzeptabel, dass die Entscheidungen der STIB die Egos einiger Direktoren ehren, und das zum Nachteil Brüsseler Stadtteile, Straßen, Ortschaften oder prominenter Persönlichkeiten“.
Am späten Dienstagmorgen stellte das STIB-Management klar, dass diese Entscheidung nur vorübergehend sei. Der Name des stellvertretenden Generaldirektors, der bald im Ruhestand ist, wird nur vier Monate lang mit der Haltestelle in Verbindung gebracht.
Die Wahl der Namen der Metrostationen im Brüsseler Nahverkehrsnetz ist eine ministerielle Entscheidung. Die Auswahl der oberirdischen Bus- und Straßenbahnhaltestellen wird von der STIB selbst bestimmt. Von Seiten des Managements wurde am Dienstag darauf hingewiesen, dass die Festlegung von Namen für eine lange Dauer immer auf der Suche nach dem Namen eines öffentlichen Platzes, einer Verkehrsader oder einer früheren Präsenz einer berühmten Persönlichkeit basiert. (belga/mv)

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