Wegen Telearbeit: Minister richten Appell an den öffentlichen Dienst

<p>Petra De Sutter</p>
Petra De Sutter | Foto: belga

In dem Schreiben machte das Duo noch einmal deutlich, dass die Arbeit von zu Hause aus hierzulande seit dem 28. Oktober verpflichtend ist – auch für Beamte. „Und trotzdem sehen wir jeden Tag mehr und mehr Menschen, die zurück zur Arbeit gehen“, wird Petra De Sutter zitiert.

Die Groen-Politikerin rief alle Öffentlichen Dienste dazu auf, eine maximale Begrenzung der Anwesenheit von Beamten in den Gebäuden einzuführen. Und wo immer möglich, rät die Ministerin sogar dazu, ganze Etagen oder Gebäude vorübergehend zu schließen, um die Ausbreitung des Coronavirus gezielt einzudämmen. „Die Regierung kann und muss wieder mit gutem Beispiel vorangehen“, so die Ministerin. Sie kündigte im gleichen Atemzug auch strengere Kontrollen zur der Einhaltung der Regelung an.

Allein dort, wo nicht aus dem Homeoffioce heraus gearbeitet werden könne, seien Ausnahmen möglich. In solchen Fällen ist dann das Tragen einer Mundmaske sowie das Lüften der Räume unerlässlich.

„Wenn wir alle gemeinsam dafür sorgen wollen, dass die Corona-Fallzahlen wieder in die richtige Richtung gehen, dann müssen jetzt alle ihre Anstrengungen verstärken“, untermauert derweil Premierminister Alexander De Croo.

Erst Anfang der Woche hatte Wirtschaftsminister Pierre-Yves Dermagne (PS) darauf hingewiesen, dass auf den Straßen wieder vermehrt Verkehr herrsche, was wiederum darauf hindeute, dass wieder mehr Menschen zu ihrem Arbeitsplatz pendeln würden. Dermagne machte sich vor diesem Hintergrund dafür stark, dass mehr Kontrollen über die Verpflichtung zur Telearbeit durchgeführt werden. (belga/calü)

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