Gegenüber dem flämischen Rundfunk betonte sie, dass derzeit bereits sehr strenge Regeln gelten würden. Zudem sei sie der Meinung, dass der Fokus auf der Einhaltung des bestehenden Regelwerks liegen sollte.
„Es muss auch lebenswert bleiben“, so die Innenministerin. Es müsse darum gehen, den Menschen Perspektiven zu geben. Das ginge damit einher, dass ein Minimum an sozialen Kontakten erlaubt sei, so Verlinden weiter.
Zudem wies die flämische Christdemokratin darauf hin, dass Vereinbarungen getroffen wurden, um eine verhältnismäßige Durchsetzung der Regeln zu gewährleisten. Ihre Aussagen beziehen sich nicht zuletzt auf den geplanten Einsatz von Drohnen zur Überwachung der Einhaltung der Corona-Maßnahmen während der Endjahresfeste. Diesbezüglich sei sie mit einem Schreiben an die Bürgermeister und Provinzgouverneure herangetreten. Darin heißt es, dass die Drohnen-Technologie zwar beispielsweise zur Überwachung von Einkaufsstraßen oder anderen öffentlichen Plätzen eingesetzt werden könne, nicht aber, um eine systematische Überwachung des Geschehens in Privatwohnungen zu etablieren.
Auf die zunehmenden Forderungen nach einer Verschärfung der Sanktionen bei Nichteinhaltung der Regeln in Bezug auf die sozialen Kontakte – Stichwort: „Lockdown-Partys“ – ging die Innenministerin derweil nicht ein. Sie betonte jedoch, dass geschlossen auf dieses Phänomen reagiert werden müsse. (belga/svm)

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