DG sucht Vertreter für Hohen Rat der Freiwilligen

<p>Illustration: Oliver Berg/dpa</p>
Illustration: Oliver Berg/dpa

Organisationen und Verbände aus Ostbelgien, die hauptsächlich mit Ehrenamtlichen arbeiten, werden jetzt dazu aufgerufen, eine Kandidatin oder einen Kandidaten für diesen Rat vorzuschlagen. Dazu veröffentliche das Kabinett der zuständigen DG-Ministerin Isabelle Weykmans (PFF) am Mittwoch eine Pressemitteilung.

Belgien verfügt über ein außerordentliches Netz von Vereinen und Organisationen, das durch viel ehrenamtliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern aller Altersklassen und verschiedenster Herkunft zum Rückgrat unseres gesellschaftlichen Miteinanders gehört. Um diesen Ehrenamtlichen eine fachlich kompetente und strukturell verankerte Stimme zu geben, sei der „Hohe Rat der Freiwilligen“ als unabhängiges und beratendes Organ auf nationaler Ebene im Jahr 2002 konstituiert worden, hieß es. Als ständige Interessenvertretung für die Ehrenamtlichen unterstütze der Rat die Freiwilligenorganisationen sowie die politischen Entscheidungsträger und garantiere einen offenen Kanal des Austausches und der gegenseitigen Interferenz.

Der Hohe Rat der Ehrenamtlichen nehme seine Kernaufgaben auf föderaler Ebene wahr, sammele Informationen und untersuche spezifische Probleme der Freiwilligenarbeit. Außerdem arbeite er Stellungnahmen und Vorschläge in Bezug auf Freiwillige und deren Arbeit aus und halte den Kontakt mit Organisationen, Einrichtungen und Behörden im Bereich Freiwilligenarbeit aufrecht. Auch die DG habe nach öffentlichem Aufruf für die Periode 2015-2019 zwei Vertreter benannt, deren Mandat bis 2023 verlängert wurde. „Herr Jacques Cloth und Frau Susanne Verplancken haben verantwortungsvoll und engagiert dieses Mandat viele Jahre ehrenamtlich bekleidet und die Freiwilligenarbeit in der Deutschsprachigen Gemeinschaft angemessen im Rat vertreten“, sagt Ministerin Isabelle Weykmans und fügt hinzu: „Umso bedauerlicher ist der frühzeitige Rücktritt von Herrn Cloth, der leider aus persönlichen Gründen nicht mehr für diese Position zur Verfügung steht. Es ist für die ostbelgischen Ehrenamtsstrukturen aber gerade in dieser Zeit immens wichtig, im föderalen Interessenverband der Ehrenamtlichen vertreten zu sein.“

Die ostbelgischen Kandidaten für den Hohen Rat müssen durch Dachverbände vorgeschlagen werden, die Organisationen und Vereine mit vielen Ehrenamtlichen vertreten. Um eine ausgewogene und vielfältige Vertretung der zahlreichen Ehrenamtsfelder im Hohen Rat zu gewährleisten, sei es wichtig, möglichst zahlreiche Sozialfelder zu repräsentieren. Die für dieses Mandat ausgewählten Kandidaten nehmen an Treffen des Hohen Rates in Brüssel teil und berichten über die Entwicklungen im Bereich zweimal jährlich bei den in der DG stattfindenden Netzwerktreffen der Ehrenamtlichen. Kandidaturen sollten schriftlich an die für das Ehrenamt zuständige Ministerin Isabelle Weykmans gerichtet werden. (red)


Fragen zur Kandidatur oder Hilfestellung bei der Antragsstellung unter: Kabinett Isabelle Weykmans, Vasiliki Kokkota, vasiliki.kokkota@dgov.be

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment