Der Vorfall müsse von den israelischen Behörden rasch und vollständig untersucht werden, verlangte die für Palästinenser zuständige EU-Delegation am Samstag. Die Täter müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Der palästinensische Ministerpräsident Mohammed Schtaje bezeichnete den Vorfall als Verbrechen.
Nach palästinensischen Angaben war der Junge am Freitag bei Zusammenstößen in dem Dorf Al-Mughajjir vom Schuss eines Soldaten in den Bauch getroffen worden. Stunden später starb er. Das israelische Militär gab an, keine scharfe Munition eingesetzt zu haben. Es habe eingegriffen, um Randalierer zu stoppen, die auch Zivilisten gefährdet hätten. Medienberichten zufolge beteiligte sich der Junge an Protesten gegen den neuen Außenposten einer israelischen Siedlung. (dpa)

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