Antoniadis: keine Alternative zum Impfen

<p>90 Prozent oder mehr Schutz vor einer Erkrankung sollen die Corona-Impfstoffkandidaten von Moderna und Biontech/Pfizer (Bild) bieten, ein Vakzin des Pharmakonzerns AstraZeneca vermeldet immerhin mindestens 70 Prozent Wirksamkeit. Alle Hoffnungen richten sich nun darauf, dass die Impfstoffe dazu beitragen werden, die Ausbreitung des Erregers in absehbarer Zeit aufzuhalten und die Pandemie einzudämmen.</p>
90 Prozent oder mehr Schutz vor einer Erkrankung sollen die Corona-Impfstoffkandidaten von Moderna und Biontech/Pfizer (Bild) bieten, ein Vakzin des Pharmakonzerns AstraZeneca vermeldet immerhin mindestens 70 Prozent Wirksamkeit. Alle Hoffnungen richten sich nun darauf, dass die Impfstoffe dazu beitragen werden, die Ausbreitung des Erregers in absehbarer Zeit aufzuhalten und die Pandemie einzudämmen. | Foto: Photo News


Wann rechnen Sie damit, dass eine Impfung gegen das Coronavirus losgehen wird? Wann erhalten die Ostbelgier einen Impfstoff?

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Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Antoniadis,

    Sie behaupten folgendes: "Bei bis zu 95 Prozent hat der Impfstoff einen ausreichenden Schutz erzeugt. Die übrigen fünf Prozent gehörten womöglich zu der Placebogruppe. "

    Herr Antoniadis, da haben Sie etwas gründlich falsch verstanden. Die 95% wurden folgendermaßen ermittelt. Es nahmen 43.000 Probanden an der Studie teil. Eine Hälfte von Ihnen erhielt den Impfstoff, die andere ein Placebo. Nach 28 Tagen gab es insgesamt 170 bestätigte COVID-19-Fälle, 162 in der Placebo- und 8 in der Impfstoffgruppe. Demzufolge hat der Impfstoff (162-8)/162=95% Fälle in der Impfgruppe verhindert.

    Des Weiteren verliefen von den 170 Fällen insgesamt 10 schwer, 9 in der Placebo-Gruppe und 1 in der Impfstoff-Gruppe.

    Diese Zahlen sind übrigens auch aus folgendem Blickwinkel interessant. Von insgesamt 21500 Probanden der Placebo-Gruppe haben sich lediglich 162, sprich 0.75% infiziert, 9 (0,04% ) unter ihnen hatten einen schweren Verlauf gegenüber 1 (0.005%) der Impfgruppe. Um die Gefahr eines schwerwiegenden Verlaufs von 0,04 auf 0,005% zu drücken wird also die ganze (überstürzte?) Impfkampagne losgetreten?!

    Des Weiteren sind die Auskünfte von Biontech zu den Nebenwirkungen interessant.
    Zitat 1: "es wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen festgestellt; die einzigen Nebenwirkungen dritten Grades die häufiger als 2 % auftraten, waren Erschöpfung mit 3,8 % und Kopfschmerzen mit 2,0 %"
    Zitat 2: "Die meisten Nebenwirkungen traten nur vorübergehend auf."

    Nun gelten Nebenwirkungen des 3. Grades bereits als "schwerwiegend", siehe https://www.galileo.tv/corona/corona-impfstoffe-von-biontech-und-co-welc...

    Ungeachtet dieses Widerspruchs räumt der Hersteller also selber ein, dass auch BLEIBENDE Nebenwirkungen beobachtet wurden. Ob diese bleibenden Nebenwirkungen nun zu den schweren gehören oder nicht, erfährt der aufmerksame Leser nicht.
    Quelle: https://investors.biontech.de/de/news-releases/news-release-details/pfiz...

    Vor diesem Hintergrund kann ich die Haltung des Virologen Alexander Kekulé gut verstehen, die er der WELT gegenüber folgendermaßen beschrieb: „Ich lege keinen besonderen Wert darauf, unter den ersten 100.000 zu sein.“ (https://www.welt.de/politik/deutschland/plus220065398/Virologe-Kekule-zu...)

    Und dann fragen Sie, Herr Antoniadis, "aber was wäre dann auch hier die Alternative? Zehn Jahre in Wellenbrecher-Lockdowns zu leben, bis Langzeitstudien vorliegen?"

    Ich empfehle Ihnen die Lektüre des Thesenpapiers der Expertengruppe um Prof. Matthias Schrappe, das Alternativen aufzeigt und u.a. der FFP2-Maske eine große Bedeutung beimisst.

    https://www.researchgate.net/publication/344872439_Die_Pandemie_durch_SA...

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