Die geplante Durchführung der WM-Endrunde mit 32 Mannschaften vom 13. bis 31. Januar hat angesichts der ungewissen Situation schon für kontroverse Diskussionen gesorgt. Der Chef des Weltverbands IHF Moustafa verteidigte jetzt erneut das Hygiene-Konzept.
„Die Spieler müssen direkt am Flughafen einen Antigentest machen, dem ein PCR-Test im Hotel folgt“, sagte der Ägypter der Zeitung. So wolle man ein Infektionsrisiko in der geplanten Blase von Anfang an ausschließen. Während des Turniers werde alle 72 Stunden getestet.
„Auch das Hotelpersonal wird Teil der Blase sein. Es wird kein externer Kontakt zugelassen“, erläuterte Hassan Moustafa.
Der Ägypter wurde auch auf die Infektionswelle in der deutschen Nationalmannschaft angesprochen. Die DHB-Auswahl spielte Anfang November in Düsseldorf gegen Bosnien und trat danach in Estland an. Anschließend wurden die Spieler Johannes Bitter, Marian Michalczik, Juri Knorr und Finn Lemke positiv auf Corona getestet.
Moustafa zufolge sei diese Situation nicht mit einer WM vergleichbar. „Man muss bedenken, dass die Weltmeisterschaft unter komplett anderen Bedingungen stattfinden wird“, sagte der IHF-Präsident und versicherte, „dass alle erdenklichen Maßnahmen getroffen werden, um die Gesundheit einer jeden Person zu gewährleisten, die an der Weltmeisterschaft beteiligt ist“.
(dpa)

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