Google lässt in der Provinz Hennegau erneut die Bagger rollen

<p>Ein Blick auf die bestehende Anlage des Internetgiganten Google in Saint-Ghislain</p>
Ein Blick auf die bestehende Anlage des Internetgiganten Google in Saint-Ghislain | Foto: Photo News

Wie Tageszeitung „L'Echo“ in ihrer Dienstagsausgabe berichtet, investiert das US-amerikanische Technologieunternehmen, das in den Bereichen Hard- und Softwareentwicklung tätig ist, zwischen 400.000 und 600.000 Euro in ein fünftes Rechenzentrum. Mit diesem Ausbau der bestehenden Infrastruktur belaufe sich die Gesamtinvestition des Internetgiganten auf insgesamt über zwei Milliarden Euro.

Der Konzern hatte im vergangenen Jahr ein viertes Datencenter in Angriff genommen, das in den kommenden Wochen in Betrieb gehen wird. Bis das fünfte Zentrum einsatzbereit ist, werden allerdings noch einige Monate verstreichen. Nach Angaben von „L'Echo“ ist die Eröffnung für das Jahr 2022 geplant. Einen genauen Stichtag nennt das Blatt aber nicht.

Das erste Rechenzentrum in Saint-Ghislain wurde vor elf Jahren errichtet. Es war das erste seiner Art, das Google in Europa gebaut hat. Der Standort bei Mons erweist sich für Google als besonders interessant, da sich dort ein Industriekanal befindet. Der Wasserlauf ist vonnöten, da die Einrichtungen komplett ohne Kältemaschinen betrieben werden. Durch die Verdampfung und das Versprühen von vorgereinigtem Wasser aus einem Kanal wird dort die warme Luft der Server gekühlt. Das alles vor dem Hintergrund, um die Stromkosten senken.

In Europa verfügt Google über weitere Rechenzentren in den Niederlanden, Irland und Finnland. (belga/calü)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment