75-Jähriger aus Malmedy soll fünf Jahre in Haft

<p>75-Jähriger aus Malmedy soll fünf Jahre in Haft</p>

Die heute 20-jährige Frau soll zu Beginn der Übergriffe zwölf Jahre alt gewesen sein. Die Taten waren 2019 ans Licht gekommen, als die junge Frau sich wegen einer akuten Krise in psychiatrische Behandlung begab. Weder das Opfer noch ihre Familie haben in dieser Akte Anzeige erstattet. Die Untersuchung wurde auf Basis der polizeilichen Ermittlungen und Informationen zum Gesundheitszustand der Frau geführt. Als die Eltern der Ursache für ihr Leiden auf den Grund gehen wollten, hatte die junge Frau erklärt, Opfer von Übergriffen zu sein.

Zunächst hatte sie den Namen ihres Peinigers nicht preisgeben wollen. Sie hatte den Mann stets als ihren Großvater betrachtet. Der 75-Jährige bestreitet die Taten vehement.

Die Verteidigung betont dann auch, dass keine ausreichenden Beweise für die Taten vorliegen und das Opfer unter schweren psychiatrischen Problemen leide, die wohl die Ursache für dieses Verfahren seien. Die Staatsanwaltschaft beklagt hingegen den schlechten Willen des Angeklagten, der keinerlei Respekt für das Opfer aufbringe und fordert fünf Jahre Haft. (pf)

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