Ein entsprechender Antrag sei bereits an die USA gestellt worden. Mit dem Kauf wolle sich Athen gegenüber der Türkei Vorteile in der Ägäis verschaffen, hieß es im Staatsfernsehen.
Im östlichen Mittelmeer streiten sich die Nato-Mitglieder Griechenland und Türkei seit Monaten um Erdgas in dem Seegebiet. Griechenland wirft der Türkei vor, in der Region griechischer Inseln illegal Vorkommen zu erkunden. Die Regierung in Ankara weist die Vorwürfe zurück und argumentiert, dass die Gewässer, in denen nach Erdgas gesucht werde, zum türkischen Festlandsockel gehörten. Zudem haben Inseln, auch große Eilande wie Kreta, nach Ansicht Ankaras gar keinen Festlandsockel. Die EU hat die Aktivitäten der Türkei wiederholt scharf verurteilt und mit Sanktionen gedroht.
Griechenland hat wegen der Spannungen mit der Türkei seit September ein umfangreiches Aufrüstungsprogramm in die Wege geleitet. Die Regierung will nach Angaben von Premier Kyriakos Mitsotakis auch 18 französische Mehrzweckjets vom Typ Rafale kaufen. Zudem sollen vier neue Fregatten angeschafft und vier weitere vorhandene Fregatten aus deutscher Produktion modernisiert werden. Auch der Bestand an Flugabwehrraketen, Torpedos und anderer Munition werde erhöht, hieß es. (dpa)

Kommentare
Muss es immer Drohung mit Waffen sein. Hqabt ihr vielleicht mal darüber gesprochen Gewinne und Investitionen zu teilen?? (Ich spreche damit die grieschische Regierung an, die das sicher nicht lesen wird. Aber das soll allgemein auch eine alternative zu Sanktionen gegen Rußland sein, bei dem die EU Unternehmen der Verlierer sind. Es hat Investitionen in Rußland gefördert und diese Umsätze sind für immer weg!)
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