Die Anwesenheit der WFG (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien) werde darüber hinaus die Möglichkeit eröffnen, sich einen Überblick über die umfangreichen Förder- und Unterstützungsmaßnahmen des Föderalstaats, der Wallonischen Region und der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu verschaffen.
Eine Auflockerung der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sei kurz- und mittelfristig nicht in Sicht und viele Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft sähen „existenzbedrohliche Umwälzungen“ auf sich zukommen. „Während im Frühjahr noch die Hoffnung auf eine vorübergehende Phase der Einschränkungen bestand, ist aufgrund der Infektionslage im ganzen Land eine Normalisierung der Aktivitäten auf Vor-Corona-Niveau in weite Ferne gerückt. Insbesondere die Event- und Veranstaltungsbranche kämpft ums Überleben und versucht neue Wege der Geschäftstätigkeit inmitten eingeschränkter Kontaktaufnahmen und einer Verschiebung der Kultur- und Unterhaltungsaktivitäten ins Digitale“, heißt es in der Mitteilung.
„Kulturell und kreativ tätig sein, das ist per Definition Kontakt, Interaktion, Nähe und substanzielle Erfahrung. Für unser Miteinander ist diese aufgezwungene, wenn auch erforderliche Kontaktlosigkeit, dieses Defizit an kultureller Wechselbeziehung eine einschneidende Erfahrung“, wird Isabelle Weykmans zitiert. Sie fügt hinzu: „Aus dieser Erfahrung müssen wir die Konsequenzen ziehen. Wir Konsumenten müssen uns umstellen, und der Sektor muss sich neu erfinden. In diesem Prozess will ich den Dialog mit der Kultur- und Kreativwirtschaft forcieren, mich inspirieren und antreiben lassen. Dazu lade ich alle Kreativen ein.“
Per „Microsoft Teams“ können alle Interessierten am 26. November das Wort an die Ministerin richten, ihre Forderungen aber auch Ideen und Vorschläge vorstellen und gemeinsam einen Überblick über die Hilfeleistungen an den Sektor bekommen. Ein Schwerpunkt der Online-Konzertierung sei ebenfalls, sich über die Veränderungen, Tendenzen und Entwicklungen im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft auszutauschen, eigene Ideen einzubringen und eventuell im Verbund gemeinsame Kräfte zu bündeln und sich neu aufzustellen. Anmeldungen unter joerg.vomberg@dgov.be. Der Link der Besprechung wird am Vorabend zugesandt. Mehr Infos unter www.ostbelgienlive.be. (red/sc)

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