Freddy Cremer: „Der 20. September würde sich sehr gut eignen“

<p>Freddy Cremer: „Wenn man den Feiertag auf den 20. September legen würde, besteht die Möglichkeit, sich die wechselvolle hundertjährige Geschichte unserer Gemeinschaft in Erinnerung zu rufen.“</p>
Freddy Cremer: „Wenn man den Feiertag auf den 20. September legen würde, besteht die Möglichkeit, sich die wechselvolle hundertjährige Geschichte unserer Gemeinschaft in Erinnerung zu rufen.“ | Foto: David Hagemann


Herr Cremer, der Festtag der Deutschsprachigen Gemeinschaft findet diesmal vor dem Hintergrund der Coronakrise ohne große Feierlichkeiten statt. Aber mal abgesehen vom aktuellen Kontext: Finden Sie es gut, dass die DG einen eigenen Festtag hat?

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Kommentare

  • Guten Tag Herr Aussems,
    Herr Schleck hat ja eigentlich sehr gut den Unterschied zwischen Staatszugehörigkeit und eigene Identität erklärt, aber es scheint mir, Sie möchten das noch nicht einmal diskutieren. Das ist aber notwendig wenn wir unsere eigene Identität definieren möchten. Wenn Sie Deutsch als Muttersprache haben, und dies wahrscheinlich seit Generationen in ihrer Familie, dann gehören Sie zur deutschen Kulturgemeinschaft, die sich durch vieles Parameter definiert, wie Freddy Cremer erläutert, ob Sie das nun wollen oder nicht. Das viele bei uns das weit von sich weisen, ja sogar feindselig darüber argumentieren, ist bedauerlich, aber verständlich ob der geschichtlichen Vergangenheit. Denn im Gegensatz zu den anderen Minderheiten die Herr Schleck aufführt, oder auch staatstragende Gemeinschaften wie in der Schweiz, haben wir hier kein Selbstbewusstsein, keine Identität sondern wie verharren in einer "Amnesie" (Zitat Cremer). Wir können uns durchaus als Deutsch bezeichnen und trotzdem gute Belgier sein, auch in Kelmis. Ich habe versucht hierzu in meinen Blogs einiges zu erläutern. https://www.waltherjanssen.eu/blogs/world-news/

  • Lieber Herr Schleck Sie können Vergleiche soviel sie wollen zitieren, ein Kelmiser wird sich niemals als Deutscher fühlen. In diesem Sinne ....

  • Ach, Herr Aussems, statt gleich Gift und Galle zu spucken, hätten Sie meinen Kommentar vorher lieber sorgfältig lesen sollen.
    Dann hätten Sie hoffentlich mitbekommen, dass ich nirgends behauptet habe, die Schweizer oder Südtiroler würden sich als Deutsche fühlen.
    Dass sie alle und auch nolens volens die Kelmiser aber dem deutschen Kulturkreis angehören, werden Sie wohl nicht ernsthaft bestreiten wollen.

    P.S. Um Ihnen die Mühe des Googelns zu ersparen:

    "Mit dem Begriff Deutschschweiz oder deutsche Schweiz wird ein die Kantonsgrenzen überschreitendes Gebiet der Schweiz mit einer überwiegend Deutsch bzw. Schweizerdeutsch sprechenden Bevölkerung («Deutsch-schweizer») umschrieben. Etwa 65 Prozent des Territoriums der Schweiz (die Nordwestschweiz, die Ostschweiz, Teile des Mittellandes, die Zentralschweiz sowie große Teile der Schweizer Alpen) werden zur Deutschschweiz gezählt.
    Die anderen Sprachgebiete der Schweiz werden als Romandie, Italienische Schweiz und Rätoromanische Schweiz bezeichnet."
    (Wikipedia)
    Alles klar?

  • Herr Schleck sie können große Töne spucken soviel sie möchten, ich glaube kaum das sich ein Schweizer oder Südtiroler als Deutscher fühlt, im Namen vieler Kelmiser kann ich ihnen nur sagen "DBDDHKWUKP" in diesem Sinne.......

  • Tja, Herr Aussems, da müssen wir für die Kelmiser wohl eine neue Bezeichnung erfinden, denn von 1815 bis 1920 waren sie weder deutsch noch niederländisch bzw. ab 1830 belgisch.

    Übrigens, weder sind die Deutschschweizer Deutsche, noch die Deutschdänen, die sich vollig ungeniert als "deutsche" Minderheit und als "Bund Deutscher Nordschleswiger" darstellen.
    Das "Deutsch" bezieht sich eben nicht auf die Staatszugehörigkeit, sondern auf Sprache und Kultur.
    Leider haben wir im Gegensatz zu Flamen und Wallonen keine Bezeichnung, die uns selbst beschreibt. Wie gesagt, weder Fisch noch Fleisch...

    Die Kelmiser könnten ja zur Not wieder zum "Ancien Régime" zur¨ückkehren, dann aber einen unabhängigen Staat gründen, inklusive Spielkasino und Esperanto oder Kelmiser Platt als offizieller Sprache.. Das wäre doch was.
    Eine Referenz zu Belgien oder zur Wallonie ("Deutschwallonien") ginge dann aber auch nicht? "Freistaat Calaminia"?
    Mann, was sind die dort sensibel...

    Was sagen die 50% Ausländer, überwiegend Deutsche, die dort wohnen, denn dazu, im heutigen "Europa ohne Grenzen"? Als was sehen die sich?

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