Bis zum Freitag wurden im Europäischen Wirtschaftsraum einschließlich Großbritannien insgesamt 10.124.110 Fälle gemeldet, wie aus einer täglich aktualisierten Übersicht des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hervorgeht. Das sind knapp 242.000 mehr als am Vortag. Erst am 20. Oktober war die Marke von fünf Millionen nachgewiesenen Infektionen überschritten worden.
Die meisten Infektionen sind der Übersicht zufolge mittlerweile in Frankreich (1.898.710) registriert worden. Auch Spanien (1.437.220), Großbritannien (1.290.195) und Italien (1 066.401) kommen auf siebenstellige Werte. Deutschland folgt mit 520.297 Fällen auf Rang sieben. In der gesamten Region hat es bislang rund 258.000 Todesfälle in Verbindung mit Covid-19-Erkrankungen gegeben.
Zum Wirtschaftsraum zählen neben den 27 EU-Staaten auch Norwegen, Island und Liechtenstein. Das ECDC schließt auch das frühere EU-Mitglied Großbritannien mit ein. Dafür wird die Schweiz mit ihren bislang rund 250.000 bestätigten Corona-Fällen nicht einbezogen.
Deutlich höher sind die europäischen Corona-Zahlen beim WHO-Regionalbüro Europa, das insgesamt 53 Länder zur europäischen Region zählt. Die Zahl der bestätigten Infektionen lag bei der WHO für die Region am Freitag bei knapp 14,2 Millionen, die Todeszahl bei fast 330.000. (dpa/red)

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