CSP: „DG ist nicht vorbereitet“

<p>Blick auf das Krankenhaus St.Vith</p>
Blick auf das Krankenhaus St.Vith | Archivfoto: David Hagemann

Dazu befrage die CSP-Abgeordnete Jolyn Huppertz die DG-Regierung im Rahmen der nächsten Regierungskontrolle im Parlament der DG (PDG). Nach Hinweisen und dem Bekanntwerden interner Dienstnoten aus der St.Vither St. Josef Klinik, sei nicht auszuschließen, dass dort Pflegepersonal nach positiv verlaufenen PCR-Corona-Tests und leichten Grippeanzeichen eingesetzt werde. Während der Eupener Chefarzt Frédéric Marenne eine Beschäftigung von positiv getesteten Mitarbeitern ausschließt, erklärt der Chefarzt des CHC-Referenzkrankenhauses „MontLégia“, dass auch dort positiv getestetes Personal arbeiten käme, hieß es in einer Mitteilung der CSP. Begründet werde diese Maßnahme vor allem durch die äußerst dünne Personaldecke.

Bemerkenswert sei, dass darüber vor allem der Westdeutsche Rundfunk (WDR) und die Tagesschau (ARD) berichteten, erkennt Jolyn Huppertz. Sie hält diese Situation für ebenso erschreckend wie unheimlich. „Für mich ist völlig unklar, ob und wie sich die DG-Regierung und der Gesundheitsminister Antoniadis seit März 2020 um die Einrichtung von Personalreserven gekümmert haben. Ist jeder Mitarbeiter in den betroffenen Einrichtungen auf dem Laufenden, dass er möglicherweise mit positiv getesteten Kollegen zusammenarbeitet? Wie sieht die Situation in den Pflegeheimen aus? Falls tatsächlich positiv getestetes Personal eingesetzt wird, wurden die Patienten und die Bewohner der Alten- und Pflegeheime und deren Angehörige ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie gegebenenfalls von positiv getesteten Personalmitgliedern gepflegt resp. versorgt werden“, fragt Huppertz.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der CSP-Fraktion wird diese und mehrere andere Fragen im Rahmen der nächsten Kontrollsitzung am 4. November vorbringen. „Mir ist es wichtig, dass alle Beteiligten wissen, wo sie dran sind und Spekulationen aufhören“, so Huppertz abschließend. (red/sc)

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