Längere Allerheiligen-Ferien in der Wallonie – DG wartet ab, Flandern sagt Nein

<p>Illustration: dpa</p>
Illustration: dpa

Zuvor hatte die Bildungsministerin der Französischen Gemeinschaft, Caroline Désir (PS), eine Verlängerung der Allerheiligen-Ferien bis zum 11. November einschließlich bekannt gegeben. Der Unterricht würde demnach am Donnerstag, 12. November, wieder aufgenommen. Auf diese Weise möchte sich das Bildungswesen im frankofonen Landesteil eine Atempause in der Coronakrise verschaffen. Für die Eltern arbeite man an Möglichkeiten, um ein Mindestmaß an Betreuung zu garantieren, ohne dass die Schuldirektoren und ihre Pädagogischen Teams eingeschaltet werden müssten. Auch wenn die Lage schwierig sei, wolle man Schulschließungen um jeden Preis vermeiden, hieß es aus dem Kabinett von Ministerin Désir.

In Flandern plane man keine Verlängerung, betonte derweil der flämische Unterrichtsminister Ben Weyts (N-VA). Angesichts des Schulrückstandes, der im Rahmen der Schulschließungen im Frühjahr entstanden sei, könne man jeden Schultag „gut gebrauchen“, hieß es. Auf den Prüfstand kommt in allen Landesteilen kurzfristig aber das Farbcode-System. (sc)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment