Die am Mittwochabend erfolgte Entscheidung der deutschen Behörden, ganz Belgien zum Corona-Risikogebiet zu erklären, hatte Empörung und Verunsicherung in Ostbelgien ausgelöst, da mit Einschränkungen beim Grenzverkehr zu rechnen war. Ausnahmeregelungen sorgen nun aber dafür, dass es auch ohne Einschränkungen gehen wird. Für solche Ausnahmen hatte sich auf ostbelgischer Ebene die Arbeitsgruppe EU-DG eingesetzt. Ministerpräsident Oliver Paasch bestätigte als Vertreter des Gremiums am Donnerstagabend auf Anfrage gegenüber dem GrenzEcho, dass die Gespräche positiv verlaufen seien. Man rechne damit, dass diese Ausnahmen spätestens am Freitag in Kraft treten. Was heißt das? Konkret kann sich ein Einwohner aus der DG maximal 24 Stunden ohne Angabe von Gründen in NRW oder Rheinland-Pfalz aufhalten, ohne dass es Restriktionen gibt. Mit anderen Worten: Einkaufen oder Freizeitaktivitäten im Ausland bleiben trotz der angespannten Corona-Lage weiterhin möglich – wohlgemerkt, wenn das Ganze nicht länger als 24 Stunden dauert. (sc)
Ausnahmeregelungen: Grenzgänger haben weiterhin freie Fahrt

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