Fipronil-Affäre im April 2021 vor Gericht

<p>Millionen Eier, wie hier in einer Geflügelfarm in Houffalize, mussten vernichtet werden.</p>
Millionen Eier, wie hier in einer Geflügelfarm in Houffalize, mussten vernichtet werden. | Foto: belga

In Belgien mussten fast zwei Millionen Geflügel und 77 Millionen Eier vernichtet werden, nachdem der Agentur für Lebensmittelsicherheit (Fasnk) am 2. Juni 2017 Fipronil in Eiern aus einer Fabrik in Sint-Niklaas gemeldet worden war. Die Europäische Union verbietet die Verwendung dieser Substanz bei Tieren, die zur Nahrungsmittelerzeugung genutzt werden. Der Ursprung der Verseuchung ging auf eine neuartige Behandlung gegen rote Läuse zurück, die von der niederländischen Firma Chickfriend eingesetzt wurde, die ihre Reinigungsmittel u. a. bei dem belgischen Anbieter Poultry-Vision kaufte. Gerichtliche Ermittlungen brachten „einen illegalen Handel ans Licht, bei dem legalen Produkten Schädlingsbekämpfungsmittel, darunter Fipronil, beigemischt wurden, was zu Risiken für die menschliche Gesundheit führte", so die Staatsanwaltschaft.

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