Urteil gegen Lamine Diack erwartet

<p>Lamine Diack</p>
Lamine Diack | Archivfoto: Photo News

Dem Senegalesen, der seit 2015 unter Hausarrest stand, hatten zunächst bis zu zehn Jahre Haft gedroht. Die Pariser Finanzstaatsanwaltschaft forderte zuletzt vor der 32. Kammer des Strafgerichtshofs allerdings „nur“ vier Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von bis zu 500.000 Euro. Zweimal war der Prozess verschoben worden.

Diack soll als IAAF-Präsident Bestechungsgelder erpresst haben, um positive Dopingtests zu vertuschen. Allein 23 russische Athleten sollen jeweils zwischen 100.000 und 600.000 Euro gezahlt haben, um bei den Olympischen Spielen 2012 in London und den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau starten zu können. (sid)

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