Klimawandel kostet Belgien fast 10 Milliarden

<p>Abgestorbene Fichten in der Eifel.</p>
Abgestorbene Fichten in der Eifel. | Foto: dpa

Der geschätzte Vorteil der Erwärmung (u. a. aufgrund milderer Winter) beläuft sich auf etwa drei Milliarden Euro pro Jahr oder 0,65% des BIP.

Während höhere Temperaturen die Sterblichkeit im Winter verringern können, werden sie im Sommer von einer Übersterblichkeit begleitet: 926 Todesfälle jährlich im Jahr 2050. Die entsprechenden wirtschaftlichen Kosten werden auf 1,4 bis 2,7 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Bis zum Jahr 2100 soll die Übersterblichkeit auf 1.900 steigen. Das ist „eine jährliche Übersterblichkeit von mindestens der gleichen Größenordnung wie im Jahr 2003 während der europäischen Hitzewelle“, heißt es in der Studie. Höhere Temperaturen verursachen auch Krankheiten wie Hitzeerschöpfung und Hitzeschlag und verschlimmern Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen. Die Experten erwarten für die Zukunft bis zu 60.000 zusätzliche Krankenhausaufnahmen aufgrund von Hitzestress in heißen Sommern. Überschwemmungen werden im Jahr 2050 voraussichtlich jährliche Gesamtschäden zwischen 343 und 940 Millionen Euro verursachen.

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