Der Klimawandel macht nicht vor Grenzen halt

<p>Foto: Kabinett Paasch</p>
Foto: Kabinett Paasch

Die Auswirkungen stellen die Menschen im Naturraum Eifel/Ardennen vor vielfältige Herausforderungen, von der menschlichen Gesundheit bis zum Talsperren-Management, von Trockenschäden in den Wäldern bis zu veränderten Vegetationszeiten. Weil die Anpassung eine grenzüberschreitende Aufgabe sei, luden die Energieagentur Rheinland-Pfalz, die DG, die EnergieAgentur.NRW, das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen und die Region Aachen Akteure aus allen Regionen im Rahmen des Eifelforums 2020 dazu ein, sich mit Möglichkeiten der Gestaltung der Klimaanpassung im Naturraum Eifel-Ardennen zu beschäftigen. Der Einladung folgten fast 100 Teilnehmer, die sich am Mittwoch in einem Online-Seminarraum zusammenfanden. Man wolle sich stärker vernetzen, hieß es in einer Mitteilung. Die Veranstaltung bildete dafür den Auftakt. „Hierbei setzen wir auf Dialog, Kommunikation, Transparenz und Interaktion. Akteure und Öffentlichkeit sollen mitgenommen und geeignete Kooperationsformen und -themen erarbeitet werden“, meinte DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG). „Wir sehen an dem dramatischen Zustand unserer Wälder: die Klimakrise ist Realität. Durch gemeinsam entwickelte Konzepte und Maßnahmen stärken wir die Eifelregion, verbessern die regionale Wertschöpfung und sichern unsere Lebensgrundlage“, meinte zum Beispiel die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken. „Wir müssen uns an sich verändernde Klimabedingungen anpassen. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, den wunderbaren Natur- und Kulturraum Eifel-Ardennen auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten“, war man sich einig. (sc/red)

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