Suche nach möglichem Überlebenden in Beirut geht weiter

<p>Ein chilenischer Rettungshelfer setzt ein Schallortungsgerät an der Stelle eines bei der massiven Explosion im Hafen Beiruts im vergangenen Monat eingestürzten Gebäudes ein, nachdem er Signale erhalten hatte, dass es unter den Trümmern einen Überlebenden geben könnte.</p>
Ein chilenischer Rettungshelfer setzt ein Schallortungsgerät an der Stelle eines bei der massiven Explosion im Hafen Beiruts im vergangenen Monat eingestürzten Gebäudes ein, nachdem er Signale erhalten hatte, dass es unter den Trümmern einen Überlebenden geben könnte. | Foto: Hussein Malla/AP/dpa

Der libanesische Sender MTV meldete, ein chilenisches Rettungsteam habe erneut ein mögliches Lebenszeichen ausgemacht, es sei jedoch schwächer als am Vortag gewesen.

Die Sucharbeiten hatten am Donnerstag begonnen, nachdem die chilenischen Rettungshelfer und ihr Suchhund Hinweise auf einen möglichen Überlebenden entdeckt hatten. Einem leitenden Mitarbeiter der libanesischen Feuerwehr zufolge handelt es sich um eine Person, die atmet. Die Rettungsarbeiten wurden am späten Abend ausgesetzt, als das einst dreistöckige Haus weiter einzustürzen drohte.

„Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird“, sagte Francisco Lermanda vom chilenischen Rettungsteam „Topos“ (Maulwürfe) dem Fernsehsender CNN Español. „Die Platten sind sehr dick, der Zement ist sehr hart, die Armierung ist sehr groß. Wir können keine Maschinen dorthin bringen. Wir dürfen nichts tun, was das Leben der möglichen Person in Gefahr bringen kann. Deshalb handelt es sich um eine sehr langsame, technische Arbeit.“

Bei der Explosionskatastrophe am 4. August waren mindestens 190 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 6000 verletzt worden. Der Hafen und große Teile der umliegenden Wohngebiete wurden massiv zerstört. Bis zuletzt wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums noch sieben Menschen vermisst. (dpa)

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